Auszeichnung für Eislingerin
MAZ, NWZ
Der Landtag von Baden-Württemberg hat gestern in seiner Plenarsitzung die Eislingerin Leni Breymaier zur ehrenamtlichen Richterin am Staatsgerichtshof Baden-Württemberg gewählt. Die Verdi-Landesvorsitzende ist für die vakante Position am Staatsgerichtshof von Seiten der SPD-Landtagsfraktion vorgeschlagen worden. Zu den ersten Gratulanten nach der Vereidigung durch den ersten Landtags-Vizepräsidenten Wolfgang Drexler zählte der Göppinger SPD-Abgeordnete Peter Hofelich, der sich über diese hohe Auszeichnung "für eine selbstbewusste, heimatlich verwurzelte und sozial denkende Frau aus unserem Kreis" freute.
Neue Sensibilität beim Kinderschutz
Sozialdezernent: Schutz von Kindern bleibt eine dominierende Aufgabe
Eine Mutter, die ihre fünf Kinder tötet; ein Vater, der seinen Sohn schwer misshandelt; junge Eltern, die ihr Kind verhungern lassen - die Schreckensmeldungen lassen aufhorchen. Über das Thema wurde jetzt auch im Jugendhilfeausschuss des Kreises diskutiert.
KARL-HEINZ STROHMAIER, NWZ
Mehr Hilfen für Familien
Peter Feige setzt Schwerpunkt in der Jugend- und Sozialpolitik
Der Kreis habe 2008 die große Chance, die Kommunen zu entlasten und dennoch eine Entschuldungsinitiative zu starten, so SPD-Fraktionschef Peter Feige in seiner Stellungnahme zum Haushaltsentwurf.
KARL-HEINZ STROHMAIER, NWZ
Genossen geben sich friedvoll
Ute Vogt erkrankt - Kaum Kritik an der scheidenden Fraktionschefin im Landtag
DIERK BÖTTCHER, NWZ
EISLINGEN Vorweihnachtlich friedvoll gab sich die SPD-Kreisdelegiertenkonferenz in Eislingen. Keine Rede von Unruhe an der Basis, trotz des Ausscheidens von Ute Vogt als Fraktionschefin im Landtag. Die Parteivorsitzende war erkrankt und so übernahm der stellvertretende Landeschef Peter Hofelich ihren Part.
rk, NWZ
Eislingen Vorweihnachtlich friedvoll gab sich die SPD-Kreisdelegiertenkonferenz in Eislingen. Keine Rede von Unruhe an der Basis, trotz des Ausscheidens von Ute Vogt als Fraktionschefin im Landtag. Die Parteivorsitzende war erkrankt und so übernahm der stellvertretende Landeschef Peter Hofelich ihren Part.
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...bei der Kreiskonferenz der SPD in Eislingen.
HANS-ULRICH WEIDMANN, eislingen-online.de
Im vollbesetzten Saal des ASV Vereinsheims erwarteten die Kreisdelegierten und Gäste der SPD nach den Grußworten von Bürgermeister Frank und SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Hartmut Komm den Auftritt von Ute Vogt, der SPD Landesvorsitzenden und noch amtierenden Fraktionsvorsitzenden. Doch krankheitsbedingt mußte diese kurzfristig absagen. Für sie sprang Peter Hofelich ein, der allerdings auch an einer frühwinterlichen Grippe laborierte.
Nichtsdestotrotz spann er in seinem dreiviertelstündigen Referat den Bogen von der Bildungspolitik bis zum Thema Nachfolge Fraktionsvorsitz. Hier öffnete er einigen Raum für Spekulationen, indem er offen lies, ob er dem Ruf nach Übernahme des Amtes des SPD-Fraktionsvorsitzenden im Stuttgarter Landtag erhören würde.
Die Bildungspolitik nahm in der nachfolgenden Aussprache einen breiten Raum ein. Anschließend stellte der Kreisvorsitzende Sascha Binder das doch sehr umfangreiche Arbeitsprogramm 2008 für den SPD-Kreisverband Göppingen vor. Der Schwerpunkt soll die Vorbereitung auf den Kommunalwahlkampf bilden.
Geislinger Zeitung
KREIS GÖPPINGEN. Der Bildungspolitiker Peter-Wilhelm Dröscher war jetzt zu Gast bei den SPD-Senioren 55+. Die Weiterentwicklung der Haupt- und Realschulen hin zu so genannten Regionalschulen ist Dröscher ein wichtiges Anliegen. Für die Schüler gibt es dabei unterschiedlichste Angebote, um zum Schulerfolg zu kommen. Sei es durch eine 10. Hauptschulklasse für einen guten Hauptschulabschluss oder eine zweijährige Zusatzausbildung für Realschüler, die zur Fachhochschulreife führt.
Gestern war Stunde der Fraktionen
Das Planwerk soll Ende Januar verabschiedet werden - Dutzende von Anträgen
Die Fraktionen hatten das Wort. Gestern im Kreistag nahmen sie Stellung zum Etatentwurf 2008. Und gaben dem Landrat und seinen Dezernenten mit mehreren Dutzend Anträgen Hausaufgaben auf.
KARL-HEINZ STROHMAIER, NWZ
KREIS GÖPPINGEN. Landrat Franz Weber und seine Dezernenten haben eine Menge Hausaufgaben zu erledigen: Mehrere Dutzend Anträge der Fraktionen, die gestern im Kreistag gestellt wurden, gilt es nun bis Dienstagmittag zu sortieren und den zuständigen Ausschüssen zuzuordnen. Immerhin soll darüber bis Ende Januar beraten sein, denn dann soll der Haushalt 2008 verabschiedet werden. Über die Anträge und Stellungnahmen werden wir in den nächsten Ausgaben noch ausführlich berichten.
SPD Kreistagsfraktion Göppingen
2. Lesung 30.11.07
Anrede,
Es geht uns wieder gut in Deutschland: die Wirtschaft, vor allem die Exportwirtschaft boomt, die Arbeitslosenzahl nähert sich der so definierten "Vollbeschäftigung", Steuerquellen sprudeln und nicht nur Bundes- und Landeshaushalte sind auf dem Weg zu einer nachhaltigen Konsolidierung, sondern auch, und da können wir alle miteinander aufatmen, die kommunalen Haushalte. Als "Senior" in diesem Kreistag kann ich mich nicht erinnern, jemals erlebt zu haben, dass die Kreisumlage um über 3 Prozentpunkte gesenkt werden, und gleichzeitig auch noch eine Entschuldung in Höhe von 4 Mio € jährlich angegangen werden soll. Vielleicht sollte ich gleich an dieser Stelle feststellen, dass die SPD-Fraktion beiden für diesen Haushalt wichtigen Parametern zustimmen wird.
TIM ZAJONTZ, Neue Württembergische Zeitung
KREIS GÖPPINGEN Die Kreis-SPD diskutiert morgen, 30. November, über die aktuelle politische Lage. Gast ist dabei die Landesvorsitzende Ute Vogt. Die Delegiertenkonferenz im Eislinger ASV-Heim beginnt um 19.30 Uhr. "Wir wollen die SPD im kommenden Jahr weiter fit machen für die Kommunalwahlen", gibt der Kreisvorsitzende Sascha Binder die Marschroute aus.
Geislinger Zeitung, TIM ZAJONTZ
KREIS GÖPPINGEN Über die aktuelle Lage - sowohl in der Landespolitik als auch in der Partei - wollen die Sozialdemokraten im Kreis Göppingen am kommenden Freitag, dem 30. November, diskutieren. Gast und Gesprächspartner bei der Delegiertenkonferenz des SPD-Kreisverbandes ist die Landesvorsitzende Ute Vogt. Bei der Sitzung im Eislinger ASV-Heim (Staufeneckstraße 80) soll des Weiteren das Arbeitsprogramm des Kreisvorstandes fürs kommende Jahr verabschiedet werden. "Wir wollen die SPD im kommenden Jahr weiter fit machen für die Kommunalwahlen", sagt der Kreisvorsitzende Sascha Binder im Vorfeld der Delegiertenkonferenz. In ihrem Projekt "1000 Tage für morgen" arbeiten die Genossen bereits seit über einem Jahr an diesem Ziel. Zusammen mit der Kreistagsfraktion und den Gemeinderäten soll im kommenden Jahr ein "gerechtes und zukunftsfähiges Konzept" für die Kommunalpolitik im Landkreis erarbeitet werden. Beginn der Konferenz ist 19.30 Uhr.
Für Landschaftspark Fils
Ansätze für Gestaltung des Flussufers in vielen Gemeinden
NWZ
KREIS GÖPPINGEN Mehrere SPD-Kommunalpolitiker sind sich einige, dass der "Landschaftspark Fils" zügig mit interessanten Projekten in Gang gebracht werden soll. Fehler der Vergangenheit müssten vermieden werden, so die Forderung.
Reform sorgt für kontroverse Diskussionen
Das Ziel ist gleich: Pflegebedürftige sollen mehr Unterstützung erhalten. Wie das zu bewerkstelligen ist, darüber gehen die Meinungen von Politik und Praxis auseinander. Das hat sich bei einem Diskussionsabend mit der Pflegeexpertin der SPD-Bundestagsfraktion gezeigt.
Geislinger Zeitung
Riester solidarisch mit "Münte"
JOA SCHMID, NWZ
GÖPPINGEN Der Rücktritt Franz Münteferings als Vizekanzler und Arbeitsminister schockt SPD und Koalition. Als einer seiner Vorgänger reagiert auch der Göppinger Bundestagsabgeordnete Walter Riester betroffen. Sein CDU-Kollege Klaus Riegert bleibt gelassen.
Neue Württembergische Zeitung
KREIS GÖPPINGEN. Aus den Reihen des Juso-Kreisverbandes Göppingen wird scharfe Kritik am Gesetzesentwurf der Landesregierung zum Ehrenamt in der Jugendarbeit laut. "Die gesetzlichen Änderungen beim Ehrenamt in der Jugendarbeit stellen wieder einmal unter Beweis, wie wichtig der Landesregierung der Nachwuchs im selbst propagierten Kinderland Baden-Württemberg ist", erklärt der Juso-Kreisvorsitzende Tim Zajontz angesichts der geplanten Gesetzesänderung des bis heute gültigen Sonderurlaubsgesetzes von 1953.
NWZ
GÖPPINGEN. Kurz nach dem Bundesparteitag sprach die Stuttgarter SPD-Bundestagsabgeordnete Ute Kumpf in Göppingen vor etwa 60 Zuhörern über die aktuelle politische Lage und Beschlüsse des Parteitags. Bei der öffentlichen Veranstaltung des SPD-Kreisverbands „55 plus“ im Vereinsheim des TV Jahn plädierte Kumpf unter anderem für die Einführung eines Mindestlohns und kritisierte, dass das Familienministerium nach der letzten Bundestagswahl nicht der SPD übertragen worden sei. Ministerin Ursula von der Leyen setze schließlich um, was die SPD schon länger vorangetrieben habe. Gut sei, dass die Bezugsdauer von Arbeitslosengeld I verlängert werden solle.
TIM ZAJONTZ, Neue Württembergische Zeitung
KREIS GÖPPINGEN. Der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Arnold, betonte bei der Veranstaltung des SPD-Kreisverbandes in der Stadthalle, die Wichtigkeit des Einsatzes der Bundeswehr am Hindukusch. Zuvor hatte der SPD-Kreisvorsitzende Sascha Binder die Haltung der politischen Konkurrenz in Sachen Afghanistan-Einsatz heftig kritisiert. "Die Linkspartei ist von vorn herein dagegen, die CDU von vorn herein dafür", stellte Binder vor zahlreichen Zuhörern. So einfach könne man sich die Entscheidung über den weiteren Einsatz deutscher Soldaten in Afghanistan nicht machen. Dass Sicherheit und Aufbau Hand in Hand gehen müssten, unterstrich der Nürtinger Bundestagsabgeordnete Arnold, als er von seinen Reisen nach Afghanistan berichtete. Deswegen sei die jüngst im Bundestag beschlossene Verlängerung des ISAF-Mandates sowie des Einsatzes von Tornado-Flugzeugen für Aufklärungsflüge richtig gewesen.
TIM ZAJONTZ, Geislinger Zeitung
KREIS GÖPPINGEN. Bei einer Veranstaltung des SPD-Kreisverbandes betonte der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Arnold, die Wichtigkeit des Einsatzes der Bundeswehr am Hindukusch.
Zuvor hatte der SPD-Kreisvorsitzende Sascha Binder die Haltung der politischen Konkurrenz in Sachen Afghanistan-Einsatz heftig kritisiert. "Die Linkspartei ist von vornherein dagegen, die CDU von vornherein dafür", kritisierte Binder vor zahlreichen Zuhörern in der Göppinger Stadthalle. So einfach könne man sich die Entscheidung über den weiteren Einsatz deutscher Soldaten in Afghanistan nicht machen.
ASF fordert Lohnersatz
NWZ
GÖPPINGEN Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) diskutierte in ihrer jüngsten Sitzung die Eckpunkte der Pflegereform. Die SPD-Frauen bedauerten laut einer Pressemitteilung, dass sich die Gesundheitsministerin Ulla Schmidt im Koalitionsgerangel mit der CDU nicht mit ihrer Forderung nach bezahlter Freistellung durchsetzen konnte. Kein Verständnis zeigte die ASF-Kreisvorsitzende Dr. Heide Kottmann dafür, dass Arbeitnehmer, die einen Angehörigen pflegen, zwar bis zu zehn Tage freigestellt werden können, nun aber doch keinen Lohnersatz aus der Pflegekasse erhalten sollen. "Wieder sind Frauen die Benachteiligten, da Familienpflege weitgehend von ihnen geleistet wird", erklärt die ASF-Kreisvorsitzende Kottmann weiter. Und an die Adresse des Koalitionspartners gewandt, fügte Kottmann laut der Pressemitteilung hinzu: "Einem Land, das Familienwerte hoch hält, stünde die Wertschätzung der Pflege durch den geforderten Lohnersatz gut an."
Ein umtriebiger Strahlemann
Die Verjüngungskur im SPD-Kreisvorstand hat Tim Zajontz die Posten des Pressesprechers und des Juso-Chefs eingebracht. Seit frühester Jugend bereits ist der 20-jährige Geislinger politisch aktiv, 2001 war er jüngster Genosse in ganz Baden-Württemberg.
NWZ, PHILIP PALLMANN
Engagiertes Plädoyer für den Mindestlohn
"Wenn Manager den Mindestlohn als Gift für die Wirtschaft bezeichnen, aber sich selbst die Taschen vollstopfen, läuft etwas schief." So stimmte Gastgeber Klaus Grüner auf den Vortrag des Stuttgarter Seelsorgers Paul Schobel ein, der engagiert für einen gesetzlichen Mindestlohn kämpft.
NWZ, AXEL RAISCH
Engagiertes Plädoyer für den Mindestlohn
NWZ, ar
Eislingen „Wenn Manager den Mindestlohn als Gift für die Wirtschaft bezeichnen, aber sich selbst die Taschen vollstopfen, läuft etwas schief“: So stimmte Gastgeber Klaus Grüner auf den Vortrag des Stuttgarter Seelsorgers Paul Schobel ein, der engagiert für einen gesetzlichen Mindestlohn kämpft.
AsF und AfA in der Kreis-SPD laden zu Veranstaltung in der Eislinger Stadthalle: „Arbeit schützt vor Armut nicht – wir brauchen den gesetzlichen Mindestlohn!“Ein bißchen Südamerika in der Eislinger Stadthalle
Bildung nicht zum Nulltarif
GEW beklagt Einstellungspolitik des Kultusministeriums
Auf großes Interesse stieß eine bildungspolitische Veranstaltung der SPD. Der SPD-Landtagsabgeordnete Peter Hofelich stellte mit seinem Fraktionskollegen Christoph Bayer den "Bildungsaufbruch" - ein neues, ganzheitliches Bildungskonzept der SPD-Landtagsfraktion - vor.
NWZ
„Ohne Sicherheit kein Aufbau“
GÖPPINGEN. Bei einer Veranstaltung des SPD-Kreisverbandes betonte der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Arnold, die Wichtigkeit des Einsatzes der Bundeswehr am Hindukusch. Zuvor hatte der SPD-Kreisvorsitzende Sascha Binder die Haltung der politischen Konkurrenz in Sachen Afghanistan-Einsatz heftig kritisiert. „Die Linkspartei ist von vorn herein dagegen, die CDU von vorn herein dafür.“, kritisierte Binder vor zahlreichen Zuhörern in der Göppinger Stadthalle. So einfach könne man sich die Entscheidung über den weiteren Einsatz deutscher Soldaten in Afghanistan nicht machen.
SPD diskutiert Einsatz
TIM ZAJONTZ, NWZ
GÖPPINGEN Spätestens seit dem Einsatz deutscher Tornado-Aufklärungsflugzeuge am Hindukusch sorgt Afghanistan wieder für reichlich Gesprächsstoff. In dieser Woche wird der Bundestag über die Verlängerung des ISAF-Mandates sowie den umstrittenen Einsatz deutscher Tornados befinden. Die bisher getrennten Mandate sollen nach den Plänen der Bundesregierung nun zusammen gefasst werden. Dieses Vorhaben sowie die im November anstehende Verlängerung der Operation Enduring Freedom (OEF) sorgen momentan für hitzige Debatten.
TIM ZAJONTZ, Neue Württembergische Zeitung
KREIS GÖPPINGEN Bei einem Besuch bei den IG Metall-Senioren bekräftigte der SPD-Kreisvorsitzende Sascha Binder jüngst die gemeinsame Forderung seiner Partei und der Gewerkschaften nach einem gesetzlichen Mindestlohn.
Allein im Kreis Göppingen seien über 1500 Beschäftigte auf Leistungen der Bundesagentur für Arbeit angewiesen, weil ihnen ihr Lohn nicht zum Leben reiche, erklärte Binder bei der Versammlung im TV Jahn-Vereinsheim in Göppingen. "Es ist unerhört, dass die CDU diesen Zustand einfach ignoriert", ging der Göppinger SPD-Chef auch mit den CDU-Vertretern vor Ort hart ins Gericht. Er unterstützte die Verankerung des Mindestlohns im neuen Grundsatzprogramm der SPD, das Ende des Monats in Hamburg verabschiedet werden soll.
"Grabenkämpfe damit beendet"
"Ich begrüße die Entscheidung von Ute Vogt, die damit den Weg für einen Generationswechsel in der Fraktion frei macht." So kommentierte der 24-jährige SPD-Kreisvorsitzende Sascha Binder die Rücktrittsankündigung seiner 43-jährigen Landesvorsitzenden.
RODERICH SCHMAUZ, Geislinger Zeitung
"Mindestlohn muss kommen"
TIM ZAJONTZ, Geislinger Zeitung
KREIS GÖPPINGEN Bei einem Besuch bei den IG Metall-Senioren bekräftigte der SPD-Kreisvorsitzende Sascha Binder jüngst die gemeinsame Forderung seiner Partei und der Gewerkschaften nach einem gesetzlichen Mindestlohn. Allein im Kreis Göppingen seien über 1500 abhängig Beschäftigte auf Leistungen der Bundesagentur für Arbeit angewiesen, weil ihnen ihr Lohn nicht zum Leben reiche, so Binder bei der Versammlung im TV-Jahn-Vereinsheim in Göppingen. "Es ist unerhört, dass die CDU diesen Zustand einfach ignoriert", ging der Göppinger SPD-Chef auch mit den CDU-Vertretern vor Ort hart ins Gericht. Er unterstützte die Verankerung des Mindestlohns im neuen Grundsatzprogramm der SPD, das Ende des Monats in Hamburg verabschiedet werden soll. In der Diskussion wies Binder auch auf die Notwendigkeit hin, dass im Dialog mit den Gewerkschaften nun Wege gefunden werden müssten, wie die "Rente mit 67" sozial verträglich gestaltet werden könne.
GÖPPINGEN. Bei einem Besuch bei den IG Metall-Senioren bekräftigte der SPD-Kreisvorsitzende Sascha Binder jüngst die gemeinsame Forderung seiner Partei und der Gewerkschaften nach einem gesetzlichen Mindestlohn. Allein im Kreis Göppingen seien über 1500 abhängig Beschäftigte auf Leistungen der Bundesagentur für Arbeit angewiesen, weil ihnen ihr Lohn nicht zum Leben reiche, so Binder bei der Versammlung im TV Jahn-Vereinsheim in Göppingen. „Es ist unerhört, dass die CDU diesen Zustand einfach ignoriert“, ging der Göppinger SPD-Chef auch mit den CDU-Vertretern vor Ort hart ins Gericht. Er unterstützte die Verankerung des Mindestlohn im neuen Grundsatzprogramm der SPD, das Ende des Monats in Hamburg verabschiedet werden soll.
In der Diskussion wies Binder auch auf die Notwendigkeit hin, dass im Dialog mit den Gewerkschaften nun Wege gefunden werden müssten, wie die „Rente mit 67“ sozial verträglich gestaltet werden könne. „Menschen, die aufgrund der Belastung gar nicht bis 67 in ihrem Beruf tätig sein können, müssen Chancen bekommen, andersweitig eingesetzt zu werden oder früher aus dem Arbeitsleben auszuscheiden.“, forderte Binder bei den IG Metall-Senioren.
Reinigendes Gewitter erwartet
Stuttgart - Nach wochenlangen Querelen um Baden- Württembergs SPD-Chefin Ute Vogt erwartet die SPD-Basis beim Parteitag in Fellbach am Wochenende ein "reinigendes Gewitter". In einer dpa-Umfrage rechneten die meisten SPD-Kreisvorsitzenden mit einer offenen Aussprache. "Es wäre schlimm, wenn der Parteitag harmonisch verlaufen würde", sagte der Göppinger SPD-Kreischef Sascha Binder. Auch der Stuttgarter Kreisvorsitzende Andreas Reißig sagte, der Parteitag sei die richtige Plattform für kritische Wortmeldungen.
ZUM KOMMENTAR: GUTE ARBEIT VERDIENT GUTEN LOHN; 1.9.2007
Herr Schmauz traf am vergangenen Samstag mit seinem "Blick vom Helfenstein" den Nagel auf den Kopf, Qualität hat ihren Preis, deshalb verdient gute Arbeit auch das entsprechende Entgelt. Leider sieht dies in der Realität etwas anders aus. In ganzen Branchen hat Lohndumping weite Kreise um sich gezogen.
Gefahr durch Netzwerke
GÖPPINGEN Der SPD-Landtagsabgeordnete Stephan Braun hat bei einem Besuch in Göppingen über das Thema "Rechte Netzwerke - eine Gefahr" gesprochen. Braun, der vom SPD-Kreisverband "55 plus" eingeladen worden war, berichtete den Senioren über den neuen Höchststand rechtsextremistischer Straftaten in Deutschland und darüber, wie rechtsextreme Gruppen versuchten, in der Entwicklung noch nicht gefestigte Schüler für rassistisches Gedankengut zu gewinnen. Die NPD beispielsweise, so Braun, verteile CDs mit rechtsextremem Liedgut auf Schulhöfen. "Der Zeitgeist weht wieder rechts und es gibt rechte Netzwerke", sagte Braun. Der SPD-Politiker kritisierte in seinem Vortrag auch die CDU, die sich seiner Meinung nach nicht genügend gegen Rechts abgrenze.
PORTRÄT / Tim Zajontz ist 20 Jahre jung, blickt aber bereits auf ein langjähriges politisches Engagement zurück
Steile Karriere zum Juso-Kreischef und SPD-Kreisvorstandsmitglied
Die Verjüngungskur im SPD-Kreisvorstand hat Tim Zajontz die Posten des Pressesprechers und des Juso-Chefs eingebracht. Seit frühester Jugend bereits ist der 20-jährige Geislinger politisch aktiv, 2001 war er jüngster Genosse in ganz Baden-Württemberg.
PHILIP PALLMANN, Geislinger Zeitung
„Land unter“ auf dem Kornberg
Der SPD-Landtagsabgeordnete Peter Hofelich hatte für seinen Besuch des BDKJ-Zeltlagers auf dem Gruibinger Kornberg die Gummistiefel vorsorglich schon eingepackt. Die 80 Kinder und 25 Betreuer des Kornberg-Zeltlagers hatten am Mittwoch allerdings schon ihre unter Wasser stehenden Zelte verlassen und gegen den Saal des Wiesensteiger Gemeindezentrums eingetauscht. Dort besuchte Hofelich nun zusammen mit dem SPD-Kreisvorsitzenden Sascha Binder und dem Juso-Vorsitzenden Tim Zajontz die Sieben- bis Dreizehnjährigen. Die hatten sich am Mittwochabend ein großes Matratzenlager eingerichtet, ihre Betreuer ein Alternativ-Programm überlegt.
ZELTLAGER
TIM ZAJONTZ, Geislinger Zeitung
KREIS GÖPPINGEN. Das schlechte Wetter machte den Teilnehmern des Zeltlagers auf dem Kornberg einen dicken Strich durch die Rechnung: Die 80 Kinder und 25 Betreuer (wir berichteten bereits ausführlich über diese Freizeit) mussten das nach den heftigen Regenfällen unter Wasser stehende Camp des Bundes der Katholischen Jugend Göppingen (BDKJ) am Mittwoch verlassen.
ZELTLAGER
TIM ZAJONTZ, NWZ
KREIS GÖPPINGEN. Das schlechte Wetter machte den Teilnehmern des Zeltlagers auf dem Kornberg einen dicken Strich durch die Rechnung: Die 80 Kinder und 25 Betreuer mussten das nach den heftigen Regenfällen unter Wasser stehende Camp des Bundes der Katholischen Jugend Göppingen (BDKJ) am Mittwoch verlassen. Der SPD-Landtagsabgeordnete Peter Hofelich wollte das Zeltlager just an diesem Tag besuchen und hatte vorsorglich schon seine Gummistiefel eingepackt.
Köpfe - Klatsch - Kurioses
TIM ZAJONTZ, NWZ
Dass Politik nicht immer trocken sein muss, bewies der SPD-Kreisvorstand bei einem Besuch in der Geislinger Kaiser-Brauerei. Brauereibesitzer Ulrich Kumpf diskutierte mit den Besuchern bei einer Führung nicht nur über Brauereiwesen, Landwirtschaft und Tourismus. Er beruhigte sie auch: "Bier macht nicht dick."
TIM ZAJONTZ, Geislinger Zeitung
GEISLINGEN. Dass Parteiarbeit nicht immer trocken sein muss, bewies der SPD-Kreisvorstand kürzlich bei einem Besuch der Geislinger Kaiser-Brauerei. Politisch wurde es dennoch: Der SPD-Kreisvorstand stellte sich hinter Ulrich Kumpfs Forderung, die "grüne Gentechnik" in der Landwirtschaft zu stoppen. Im Gespräch mit dem SPD-Kreisvorstand forderte Kumpf eine gemeinsame städteübergreifende Tourismus-Offensive im Landkreis Göppingen. "Wir müssen Magneten wie die WMF-Fischhalle besser nutzen, um Gäste in unsere Fußgängerzonen oder Altstädte zu locken", so der Geislinger Brauer.
PARTEIEN / SPD-Sekretär Hubertus Heil macht der Basis im Kreis neuen Mut
Nicht zum ersten Mal fuhr vor dem Faurndauer Farrenstall eine schwarze Limousine mit Berliner Kennzeichen vor. Dieses Mal stieg der SPD-Generalsekretär Hubertus Heil aus. Er war Gastredner beim Sommerfest der Genossen im Kreis Göppingen.
TIM ZAJONTZ, NWZ
PARTEIEN / Hubertus Heil beim SPD-Kreisverband
Der SPD-Generalsekretär Hubertus Heil war Gastredner beim Sommerfest des SPD-Kreisverbandes in Faurndau. Knapp 70 Zuhörer begrüßte dazu der SPD-Kreisvorsitzende im Farrenstall. Heil machte den Genossen im Stauferkreis Mut: "Brust raus, Genossen".
TIM ZAJONTZ, Geislinger Zeitung
SPD
TIM ZAJONTZ, Geislinger Zeitung
Über das Verhältnis zwischen SPD und den Gewerkschaften diskutierte der SPD-Kreisvorstand in seiner jüngsten Sitzung mit Gewerkschaftsvertretern. Dabei nahmen beide Seiten kein Blatt vor den Mund, signalisierten aber die Bereitschaft für eine intensive Zusammenarbeit. Der Erste Bevollmächtigte der IG-Metall Göppingen-Geislingen, Bernd Rattay, sowie der Regionalsekretär beschrieben die Grundangst vieler Arbeitnehmer um den Arbeitsplatz und ihren sozialen Standard. "Die Politik hat sich von den Arbeitnehmerinteressen zurückgezogen. Nun muss man aufpassen, dass man nicht einen Teil der Gesellschaft ganz abschreibt", warnte Rattay. Die Glaubwürdigkeit der SPD habe durch ihre Reformen und die Politik der Großen Koalition sehr gelitten, sagte DGB-Regionalsekretär Bernd Köster.
"Bier macht nicht dick“
Dass Parteiarbeit nicht immer trocken sein muss, bewies der SPD-Kreisvorstand kürzlich bei einem Besuch der Geislinger Kaiser-Brauerei. Politisch wurde es dennoch: Der SPD-Kreisvorstand stellte sich hinter Ulrich Kumpfs Forderung, die „grüne Gentechnik“ in der Landwirtschaft zu stoppen.
SCHO GHÖRT? SCHO GHÖRT? SCHO GHÖRT?
TIM ZAJONTZ, Geislinger Zeitung
Am Rande des Fassanstichs beim 55. Geislinger Frühlingsfest am Freitag letzter Woche kam es in ungewohntem Umfeld zu einem Treffen der lokalen Politprominenz. Kaum hatte OB Amann das Kumpfsche Festbier angestochen, sank bei den anwesenden Ehrengästen auch schon die Hemmschwelle. Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Geislinger Gemeinderat Dr. Hansjürgen Gölz forderte seine Kontrahentin bei der Landtagswahl 2006 und jetzige Landtagsabgeordnete, Nicole Razavi, zum Revanche-Duell im Auto-Skooter heraus. Diese wollte mit Gölz allerdings lieber eine Fahrgemeinschaft bilden (Foto rechts). Ebenfalls ins Boxauto trauten sich der Vorsitzende des Verbands Region Stuttgart, Thomas Bopp (CDU), und der SPD-Kreisvorsitzende Sascha Binder. Auch OB Amann drehte einige Runden in einem Gefährt der Schaustellerfamilie Kritz. Ob er dabei die Promillegrenze am Steuer überschritten hat, blieb offen.
BIOENERGIE
HELGE THIELE, NWZ
Wenn es tatsächlich gelingt, die von der Energieversorgung Filstal (EVF) geplante "Technologieplattform Bioenergie und Methan" im Landkreis zu verwirklichen, wäre das ein Glücksfall. Aus Biomasse Energie zu erzeugen, ist eine zukunftsweisende Technologie, die für den von Strukturproblemen geplagten Kreis Göppingen einen Sprung nach vorn bedeuten würde. Insofern ist es positiv, dass die Abgeordneten des Landkreises über die oft trennenden Parteigrenzen hinweg an einem Strang ziehen und sich bei der Landesregierung für die notwendige Förderung des Vorhabens einsetzen.
Am Rande des Fassanstichs beim 55. Geislinger Frühlingsfest am Freitag letzter Woche kam es in ungewohntem Umfeld zu einem Treffen der lokalen Politprominenz. Kaum hatte OB Amann das Kumpfsche Festbier angestochen, sank bei den anwesenden Ehrengästen auch schon die Hemmschwelle. Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Geislinger Gemeinderat Dr. Hansjürgen Gölz forderte seine Kontrahentin bei der Landtagswahl 2006 und jetzige Landtagsabgeordnete, Nicole Razavi, zum Revanche-Duell im Auto-Skooter heraus. Diese wollte mit Gölz allerdings lieber eine Fahrgemeinschaft bilden (Foto rechts). Ebenfalls ins Boxauto trauten sich der Vorsitzende des Verbands Region Stuttgart, Thomas Bopp (CDU), und der SPD-Kreisvorsitzende Sascha Binder. Auch OB Amann drehte einige Runden in einem Gefährt der Schaustellerfamilie Kritz. Ob er dabei die Promillegrenze am Steuer überschritten hat, blieb offen.
"Alles weitere wird sich ergeben"
Partei-Karriere beginnt wie einstmals bei Gerhard Schröder - Liebe zur Fünftälerstadt
In Zeiten, da die Klagelieder über eine unpolitische Jugend immer lauter klingen, verkörpert einer auf bemerkenswerte Weise das Gegenteil: Sascha Binder, der SPD-Senkrechtstarter, der sich bereits mit 24 Jahren zum Kreisvorsitzenden seiner Partei gemausert hat.
PHILIP PALLMANN, Geislinger Zeitung
PORTRÄT / Sascha Binder, der sozialdemokratische Senkrechtstarter aus Geislingen
Partei-Karriere beginnt wie einstmals bei Gerhard Schröder - Liebe zur Fünftälerstadt
In Zeiten, da die Klagelieder über eine unpolitische Jugend immer lauter klingen, verkörpert einer auf bemerkenswerte Weise das Gegenteil: Sascha Binder, der SPD-Senkrechtstarter, der sich bereits mit 24 Jahren zum Kreisvorsitzenden seiner Partei gemausert hat.
PHILIP PALLMANN, Geislinger Zeitung
SPD / Peter Hofelich stellt Bildungskampagne der Landtagsfraktion vor
Kreisverband will Gespräch mit Schülern und Eltern suchen
TIM ZAJONTZ, Neue Württembergische Zeitung
KREIS GÖPPINGEN. Der Göppinger Abgeordnete Peter Hofelich hat im SPD-Kreisvorstand die Bildungskampagne der Landtagsfraktion vorgestellt. Die Kampagne fordert eine Reform des dreigliedrigen Schulsystems, die Ausweitung von Ganztagesschulprogrammen sowie mehr Kinderkrippenplätze.
SPD / Peter Hofelich stellt Bildungskampagne der Landtagsfraktion vor
TIM, ZAJONTZ, NWZ
Kreisverband will Gespräch mit Schülern und Eltern suchen
KREIS GÖPPINGEN. Der Göppinger Abgeordnete Peter Hofelich hat im SPD-Kreisvorstand die Bildungskampagne der Landtagsfraktion vorgestellt. Die Kampagne fordert eine Reform des dreigliedrigen Schulsystems, die Ausweitung von Ganztagesschulprogrammen sowie mehr Kinderkrippenplätze.
SCHO GHÖRT? SCHO GHÖRT? SCHO GHÖRT?
TIM ZAJONTZ, Geislinger Zeitung
Dass er als junger SPD-Kreisvorsitzender die "alten Hasen" braucht, hat Sascha Binder in der Vergangenheit mehrfach betont. Vor Kurzem holte sich der 24-jährige Binder Rat bei einem besonders Erfahrenen. Am Rande einer Veranstaltung zur Diskussion des neuen Grundsatzprogramms der SPD unterhielt er sich mit Erhard Eppler, ehemaliger SPD-Landesvorsitzender und Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit a.D., über die Programmdiskussion der Sozialdemokraten.
In einer Sitzung des SPD-Kreisvorstandes stellte der Göppinger Landtagsabgeordnete Peter Hofelich jüngst die Bildungskampagne der SPD-Landtagsfraktion vor. Die Kampagne „Bildungsaufbruch – bessere Bildung für alle“ fordert eine Reform des dreigliedrigen Schulsystems, die Ausweitung von Ganztagesschulprogrammen sowie mehr Kindergrippenplätze.
Landratsamt widerspricht
KREIS GÖPPINGEN. Das Kreisjugendamt wehrt sich gegen die Forderung der SPD-Kreistagsfraktion, mehr der Jugendhilfemaßnahmen innerhalb des Kreises Göppingen zu vergeben. Hintergrund: Eine Übersicht der Verteilung der Jugendhilfeausgaben hatte nach Angaben der SPD ergeben, dass 25 Prozent außerhalb des Kreises vergeben werden. Bei stationären und teilstationären Hilfen sogar 50 Prozent.
KREISTAG / SPD: Eigene Jugendhilfe-Anbieter bevorzugen
Die SPD-Kreistagsfraktion will Transparenz und das Gebot, die eigenen Anbieter für Jugendhilfemaßnahmen im Kreis bevorzugt zu bedienen.
Geislinger Zeitung
KREIS GÖPPINGEN. Eine Übersicht der Verteilung der Jugendhilfeausgaben im Jahr 2006, aus Datenschutzgründen im Jugendhilfeausschuss nichtöffentlich behandelt, hat ergeben, dass 25 Prozent aller Maßnahmen nach außerhalb des Landkreises vergeben werden. Bei stationären und teilstationären Hilfen sind es sogar 50 Prozent. "Das muss sich zu Gunsten unserer Einrichtungen ändern", so Friederike Kapphan in der jüngsten Beratung der SPD-Kreistagsfraktion. Auch die Selbstverpflichtung, maximal 15 Prozent der Hilfen zur Erziehung an private Anbieter zu vergeben, wurde von der Verwaltung mit 19 Prozent überschritten.
SALACH. Die Verabschiedung der bisherigen Vorstandsmitglieder stand im Mittelpunkt der ersten Sitzung des Ende April neu gewählten Vorstandes der Kreis-SPD am vergangenen Donnerstag in Salach. Der Kreisvorsitzende Sascha Binder würdigte in seiner Rede das Engagement der ausscheidenden Vorstände und bedankte sich bei seiner Vorgängerin Dr. Heide Kottmann und deren Kollegen für ihren Einsatz. Kottmann bekräftigte ihre Absicht, sich weiterhin im Eislinger Ortsverein und bei der ASF konstruktiv einbringen zu wollen, und wünschte dem neuen 20-köpfigen Führungsgremium der SPD im Kreis gutes Gelingen.
In der Sitzung informierte der Göppinger Landtagsabgeordnete Peter Hofelich auch über die Bildungskampagne der SPD-Landtagsfraktion. Hofelich will diese zusammen mit dem SPD-Kreisverband in den nächsten Wochen mit den Bürgerinnen und Bürgern im Kreis Göppingen breit diskutieren.
JUGENDHILFE
NWZ
KREIS GÖPPINGEN. Die SPD-Kreistagsfraktion will, dass mehr Maßnahmen zur Jugendhilfe an Anbieter aus dem Kreis Göppingen vergeben werden. Außerdem fordert sie mehr Transparenz. Anlass ist eine Übersicht der Jugendhilfeausgaben im Jahr 2006, nach der ein Viertel aller Maßnahmen an Anbieter von außerhalb des Landkreises vergeben wurden. Bei stationären und teilstationären Hilfen seien es sogar 50 Prozent. "Das muss sich zugunsten unserer Einrichtungen ändern", so Friederike Kapphan in einer Beratung der SPD-Kreistagsfraktion. "Der Erhalt von Strukturen und Arbeitsplätzen im Landkreis muss unser Ziel sein, andere Landkreise bedienen längst die eigenen Einrichtungen vorrangig", so der Fraktionsvorsitzende Peter Feige. Vielen Einrichtungen im Landkreis gehe es finanziell nicht gut.
Dank der alten ...
...SPD-Hasen hat Sascha Binder im Husarenstreich den SPD-Kreisvorsitz erobert.
GZ-KARIKATUR: MANFRED GAISSER
PARTEIEN / Neuer SPD-Kreischef will das Gespräch mit enttäuschten Genossen suchen
Sascha Binder will den Kontakt zu den Gewerkschaften wiederherstellen. Doch zunächst muss der 24-Jährige, der zum neuenSPD-Kreischef gewählt wurde, die Gräben zuschütten, die durch seinen Sieg entstanden sind. Eine "tiefe Spaltung" kann Binder aber nicht erkennen.
HELGE THIELE, NWZ
History:
Nach den erreichten SPD-Ergebnissen bei den Europawahlen 2004, der Bundestagswahl 2005 und der Landtagswahl 2006 galt es, den Zeitraum bis zum „Super-Wahljahr 2009 zu nutzen, um die Situation der Partei zu verbessern, soweit dies von der SPD im Kreis Göppingen und den Ortsvereinen aus selbständig möglich ist.