Neue Württembergische Zeitung
Kreis Göppingen. "Wir wollen, dass die Kooperationsgespräche mit dem Verkehrsverbund Region Stuttgart beschleunigt werden. Eine Realisierung zum 1. Januar 2012 ist möglich. Wir müssen die jetzige günstige Gelegenheit nutzen", so SPD-Kreis- und Regionalrat Jürgen Lämmle. Die Kreisräte der SPD wollen sich von der "zurückhaltenden Reaktion einiger anderer Kreistagsfraktionen auf ihren Weckruf" zu besserem ÖPNV nicht beeindrucken lassen".
Am 27. März nächsten Jahres finden Landtagswahlen statt. Im Vorfeld wurde nicht nur das baden-württembergische Wahlrecht im Bezug auf die Stimmenauszählung geändert, sondern erneut die Einzugsgebiete einiger Wahlkreise verändert. Die SPD im Kreis Göppingen kritisiert an der Neuzuteilung, dass der Geislinger Wahlkreis 11 nicht etwa nach logischen Gesichtspunkten um klassische Geislinger Einzugsgebiete, sondern vielmehr aus wahltaktischen Gründen zugunsten der CDU-Bewerber verändert wurde. Die Neuzuteilung wurde vom baden-württembergischen Innenministerium vorgenommen und bereits im Frühjahr mit der schwarz-gelben Mehrheit im Landtag beschlossen.
"Uns leuchtet ein, dass der Geislinger Wahlkreis vergrößert werden muss, um nicht die vorgeschriebene Untergrenze an Wahlberechtigten zu unterschreiten. Für uns ist es allerdings unverständlich, wie willkürlich hier Wahlkreise erweitert und verkleinert werden.", so der SPD-Pressesprecher Tim Zajontz. Anstatt den Wahlkreis 11/Geislingen im Umland von Geislingen zu erweitern, sei dies aufgrund wahltaktischer CDU-Interessen in den Bereichen Schlat, Ottenbach und Albershausen geschehen. Dies erinnere doch sehr stark an die in der Politikwissenschaft unter dem Begriff "Gerrymandering" diskutierte Manipulation von Wahlkreisgrenzen mit dem Ziel der Stimmenmaximierung für bestimmte Bewerber.
„Im Kreis Göppingen geht es um Fortschritt oder Stillstand“
KREIS GÖPPINGEN. „Wir stehen in unserem Landkreis vor zentralen Weichenstellungen. Die industrielle Substanz muss erhalten, die Verkehrsintegration auf Schiene und Straße erkämpft, die Bildungsgerechtigkeit durchgesetzt und die soziale Würde gewahrt werden“, nannte der Landtagsabgeordnete der SPD im Wahlkreis Göppingen, Peter Hofelich, vor dem SPD-Kreisvorstand seine Eckpunkte für die Erneuerung des Landkreises.
Neue Württembergische Zeitung
Sollen das Land oder der Bund Datensätze über Steuersünder kaufen? Weiterhin wird dieses Thema in Politik und Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. Dazu Peter Hofelich, SPD-Landtagsabgeordneter aus Salach:
"Ich bin für den Ankauf der Steuer-CD. Die Rechtsauffassung der Bundesregierung, welche der frühere Finanzminister Peer Steinbrück begründet hat, teile ich entsprechend. Unser Staat muss sein höheres Interesse, dass Steuergerechtigkeit im Lande herrscht, auch verfassungskonform durchsetzen können. In Frage stelle ich für die Zukunft, ob Selbstanzeigen gleich Straffreiheit bedeuten.
Der langjährige DGB-Kreisvorsitzende Waldemar Berg feierte jetzt seinen 80. Geburtstag. Den rührigen Altstadtrat treibt auch heute noch die Politik um.
Neue Württembergische Zeitung
Kreis Göppingen. Waldemar Berg hat sich im Kreis Göppingen als entschlossener und konsequenter Gewerkschafter einen Namen gemacht, würdigt der SPD-Ortsverein Eislingen die Verdienste seines Mitglieds. Über 17 Jahre hinweg war er bis 1989 Kreisvorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes und davor ehrenamtlich als Betriebsratsvorsitzender in einem Textilbetrieb im Raum Reutlingen tätig. Nach Waldemar Berg musste man nicht rufen, wenn es darum ging, die Interessen von Beschäftigten im Landkreis wahrzunehmen und gegen Ungerechtigkeiten und unsoziale Verhältnisse einzuschreiten.
Neue Württembergische Zeitung
Kreis Göppingen. Noch steht der Termin der Landtagswahl 2011 nicht fest, er wird irgendwann im Frühjahr liegen. CDU und FDP haben bereits ihre Kandidaten für die Wahlkreise Göppingen und Geislingen benannt, die Grünen noch nicht, auch nicht die SPD für den plötzlich aussichtsreichen Wahlkreis Geislingen.
Der S-Bahn-Anschluss bietet einmalige Chancen: So sahen es die Referenten einer Informations- und Werbeveranstaltung der SPD. Nicht umsonst kamen sie dazu nach Geislingen, in die Stadt der S-Bahn-Skeptiker.
RODERICH SCHMAUZ, Neue Württembergische Zeitung
Geislingen. Rund 40 Zuhörer fanden sich am Montagabend in Geislingen zu einer Infoveranstaltung der SPD über die Chancen eines S-Bahn-Anschlusses und den Beitritt zum Verkehrsverbund Stuttgart (VVS) ein. Zum Sachstand erläuterte VVS-Geschäftsführer Horst Stammler: Eine Verlängerung der S-Bahn bis Göppingen, Süßen oder Geislingen ist derzeit betrieblich im Stundentakt möglich. Die S-Bahn würde dann die im selben Takt fahrende Regionalbahn ersetzen. Angestrebt wird aber ein 30-Minuten-Takt - mit der Entlastung der Filstalstrecke nach Fertigstellung der Schnellbahntrasse. Er verspräche 3800 Fahrgäste mehr pro Tag bei 50 Millionen Euro Anschaffungskosten für zehn neue Züge, acht Millionen Euro für Bahnsteigumbauten sowie zusätzlich laufenden Betriebszuschüssen. Mit Landesförderung und über die Kreisumlage müsste das finanziert werden.
Geislinger Zeitung
Kreis Göppingen. Gut besucht war vergangene Woche die Veranstaltung der Kreis-Jusos zum Afghanistan-Einsatz. Gemeinsam mit der stellvertretenden Bundesvorsitzenden Bettina Schulze sowie dem Vorsitzenden des AK Frieden des Bundesverbandes, Deniz Schirin, diskutierten die Teilnehmer über zwei Stunden lang. Dabei wurde deutlich, dass der Militäreinsatz der Bundeswehr nur den zivilen Aufbau unterstützen, nicht aber ersetzen könne. Schirin berichtete ausführlich über die aktuelle Lage in dem von Kriegen gebeutelten Land. Die stellvertretende Bundesvorsitzende der Jusos wusste vor allem zur Menschenrechtslage sowie der Stellung der Frauen viel zu sagen. "Eine Demokratie nach amerikanischem Vorbild lässt sich leider nicht anordnen", so ihr nüchternes Fazit nach neun Jahren ISAF-Einsatz. Auch der Einsatz der Bundeswehr wurde diskutiert. Unter den Teilnehmern war auch ein Soldat, der seine eigene Erfahrungen beisteuern konnte. pm
Neue Württembergische Zeitung
Kreis Göppingen. "Die Landesregierung hat in ihrer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des SPD-Landtagsabgeordneten Peter Hofelich konkrete Termine zum Bahnhofsprogramm genannt: Zwischen Juli 2010 und Dezember 2011 würde der Baubeginn in den Bahnhöfen Reichenbach, Ebersbach, Faurndau, Eislingen, Salach, Süßen, Kuchen und Uhingen erfolgen. Im Dezember 2012 sollen die Baumaßnahmen in diesen Bahnhöfen abgeschlossen sein. Positiv sei auch die Aussage des Ministeriums, dass die im Rahmen des Bahnhofssanierungsprogramms Filstal" vorgesehene Bahnsteiglänge von 190 Metern ausreichend für einen S-Bahn-Vollzug sei. SPD-Kreis- und Regionalrat Jürgen Lämmle freut sich über die Aussage, dass "die Landesregierung den Überlegungen des Landkreises und des Verbands Region Stuttgart zur Verlängerung der S-Bahn einen hohen Stellenwert beimisst". Auch die Aussage, sich an der Förderung eines Verkehrsverbunds durch die Übernahme von 50 Prozent der durch die Harmonisierungs- und Durchtarifierungsverluste entstehenden verbundbedingten Lasten zu beteiligen, bedeute Rückenwind für das Projekt. Jürgen Lämmle: "Damit ist jetzt der Landkreis Göppingen am Zuge." pm
Neue Württembergische Zeitung
Kreis Göppingen. Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März bekräftigt die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) ihre Forderung nach mehr Gleichstellung. "Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit, ein flächendeckender Mindestlohn, gleiche Aufstiegs- und Karrierechancen, mehr Frauen in Führungspositionen und Aufsichtsräten, Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen und Männer müssen endlich umgesetzt werden", betonte die ASF-Kreisvorsitzende Dr. Heide Kottmann. Trotz vieler Fortschritte seien auch im 21. Jahrhundert immer noch nicht alle Ziele erreicht. "Armut, geringe Löhne, prekäre Beschäftigung, Nöte von Alleinerziehenden, fehlende Karrierechancen - noch immer gibt es viele Benachteiligungen für Frauen", so Kottmann. Für die SPD-Frauen ist klar, dass Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, um Benachteiligungen abzubauen.
„S-Bahn und VVS als Chance für unseren Landkreis?“ – unter diesem Titel diskutiert die SPD am Montag, 15. März 2010, in Geislingen die Zukunft des Öffentlichen Personennahverkehrs im Landkreis Göppingen.
TIM ZAJONTZ
GÖPPINGEN. „Es wäre unüberlegt und eine vertane Chance, einen möglichen S-Bahn-Anschluss voreilig abzulegen.“, warnen der SPD-Kreisvorsitzende Sascha Binder und der Geislinger Ortsvereinsvorsitzende Ludwig Duschek im Vorfeld einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung der SPD zur Zukunft des ÖPNV im Landkreis. Diese findet am Montag, 15. März 2010, um 19 Uhr im Geislinger Kapellmühlsaal (Schillerstraße 2, In der MAG). Die SPD möchte an dem Abend mit den Bürgerinnen und Bürgern die Gutachten zum S-Bahn-Anschluss des Landkreises sowie dessen Chancen und Risiken diskutieren. An der Diskussion nehmen unter anderem Wolf Ulrich Martin, Präsident der IHK Bezirkskammer Göppingen, Horst Stammler, Geschäftsführer des Verkehrs- und Tarifverbundes Stuttgart, sowie Kreis- und Regionalrat Jürgen Lämmle teil. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Die SPD-Vertreter in Land, Kreis und Region haben gefordert, dass nicht nur der Verkehrsverbund Göppingen zeitnah gegründet wird, sondern auch, dass dessen schrittweise Integration in den VVS (Verkehrsverbund Stuttgart) zeitgleich vorangetrieben werden muss.
Nachdem die Gründung des Verkehrsverbunds Göppingen endlich in greifbare Nähe gerückt ist, ist nach Ansicht von Peter Hofelich, Landtagsabgeordneter und Kreisrat, jetzt das Land Baden-Württemberg am Zug, nicht nur die Gründung des Verkehrsverbund Göppingen zu unterstützen, sondern auch zeitgleich dessen schrittweise Integration in den VVS der Region Stuttgart zu befördern. „Es ist niemandem mehr zu vermitteln, dass der Landkreis Göppingen als einziger Landkreis in Baden-Württemberg keinem Verkehrsverbund angehört. Dies geht an den Bedürfnissen der Menschen im Landkreis vorbei und daran kann die Landesregierung doch kein Interesse haben“, so Peter Hofelich. Ein Verkehrsverbund sei auch ein Marketing-Instrument für den Kreis Göppingen in der gesamten Region: „Unser Filstal – ein starkes Stück Region“ müsse künftig die Devise sein. Zur Ausgestaltung und Förderung des künftigen Nahverkehrs im Filstal werde er eine Anfrage im Landtag stellen.
Geislinger Zeitung
Kreis Göppingen. Die SPD-Kreistagsfraktion meldet sich zur Bildungspolitik zu Wort. Bei der Qualität der Bildung müsse sich der Kreis Göppingen positiv abheben, heißt es in einer Pressemitteilung. Ziel seien mehr integrative und mehr innovative Modelle. Die Schulsozialarbeit solle weiter aufgewertet werden und die Integration von Migranten mehr Beachtung erfahren, fordert die SPD. Außerdem stehe eine Entscheidung bevor, ob der öffentliche Nahverkehr ausgeweitet wird. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Susanne Widmaier: "Mit den neuen sozialen Herausforderungen, aber auch mit dem neuen Landrat, sehen wir uns bestärkt und freuen uns über Fortschritte."
SPD-Landtagsabgeordneter Peter Hofelich: „Bei den Landesstraßen läuft so ziemlich alles falsch: Ein Hin und Her bei der Organisation, eine schlechte Verteilung der Mittel sowie eine falsche Prioritätensetzung“
" Erhalt und Unterhalt unserer Landesstraßen sind im Kreis Göppingen mit seinen zahlreichen Steigen und Seitental-Straßen besonders dringlich. Es wäre deshalb in unserem Interesse, dass im Landeshaushalt für 2010/11 mehr Mittel eingestellt werden und sich dadurch mehr Spielräume für unseren Kreis ergäben. Leider wurde jetzt ein entsprechender Antrag der SPD von den Regierungsfraktionen CDU und FDP abgelehnt. MdL Peter Hofelich: "Für mich aus Kreis-Sicht absolut enttäuschend. Die negativen Schlagzeilen der vergangenen Jahre sprechen eine eindeutige Sprache pro höhere Finanzmittel für den Kreis Göppingen!"
Geislinger Zeitung
Kreis Göppingen. Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA) im Kreis Göppingen wendet sich gegen die Absicht, die unentgeltliche Beförderung schwerbehinderter Menschen abzuschaffen. Die AfA kann nicht erkennen, heißt es in einer Pressemitteilung, wo bei kostenloser Beförderung eine Doppelförderung oder Ineffizienz, wie es die Landesregierung ausdrücke, vorliege.
Neue Württembergische Zeitung
Kreis Göppingen. Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA) im Kreis Göppingen wendet sich gegen die Absicht, die unentgeltliche Beförderung schwerbehinderter Menschen abzuschaffen. Die AfA kann nicht erkennen, heißt es in einer Pressemitteilung, wo bei kostenloser Beförderung eine Doppelförderung oder Ineffizienz, wie es die Landesregierung ausdrücke, vorliege.
Finanzexperte Nils Schmid: „Die Steuerbetrüger müssen sehen, dass der Staat ihnen auch in der Schweiz auf die Schliche kommen wird“
Die SPD-Fraktion wird in der Haushaltsdebatte am Freitag im Landtag beantragen, dass die Landesregierung sich für den Ankauf der CD mit den Daten von Steuerflüchtlingen einsetzen wird. Damit jeder Parlamentarier sich in dieser Frage bekennen muss, soll der Antrag namentlich abgestimmt werden. „Der Staat muss die Steuerkriminalität auch mit unkonventionellen Mitteln bekämpfen“, sagte SPD-Finanzexperte Nils Schmid. Schließlich gehe die milliardenschwere Steuerhinterziehung von wenigen Gutbetuchten zu Lasten aller ehrlichen Steuerzahler. Neben dem finanziellen Nutzen habe dieses Vorgehen auch eine hohe Abschreckungswirkung, sagte Schmid. „Die Steuerbetrüger müssen sehen, dass der Staat ihnen auch in der Schweiz auf die Schliche kommen wird.“ Rechtliche Bedenken werden von der SPD zurückgewiesen. Schließlich habe schon der Ankauf von Bankdaten 2006 gezeigt, dass die Verwertung der Daten nicht verboten sei.
Neue Württembergische Zeitung
Kreis Göppingen. Die neue zweizügige Werkrealschule sei im Kreis Göppingen nun den Gemeinden zugeordnet und harre der endgültigen Bestätigung durch die Kultusbürokratie, so der Göppinger SPD-Landtagsabgeordnete Peter Hofelich. "Neuere Untersuchungen zeigen aber", so Hofelich, "dass bis zum Planungshorizont 2015/2020 zahlreiche weitere Hauptschulen nicht mehr zweizügig sein werden." Dies werde die Gemeinden im Kreis Göppingen besonders treffen. Hofelich: "Wir verlieren durch die kurzsichtige CDU-Schulpolitik deshalb erneut wertvolle Zeit für eine wirkliche Schulreform."
Schulgespräch von MdL Peter Hofelich zur Werkrealschule
Die neue zweizügige Werkrealschule ist im Kreis Göppingen nun den Gemeinden zugeordnet und harrt der endgültigen Bestätigung durch die Kultusbürokratie. „Neuere Untersuchungen zeigen aber, dass bis zum Planungshorizont 2015/2020 zahlreiche weitere Hauptschulen nicht mehr zweizügig sein werden. Neuer Konzentrationsdruck entsteht so. Dies wird nach diesen Studien die Gemeinden im Kreis Göppingen besonders treffen. Wir verlieren durch die kurzsichtige CDU-Schulpolitik deshalb erneut wertvolle Zeit für eine wirkliche Schulreform“, so MdL Peter Hofelich am Ende des zurückliegenden sechsten Treffens seiner Reihe ‚Schulgespräche’.
„Landkreis Göppingen muss sich positiv abheben!“
„Unser Landkreis Göppingen wird dann wieder stark und führend,
wenn wir aus der konservativen Trägheit ausbrechen und neue Wege gehen. Bei unseren Bildungseinrichtungen bietet sich dafür jetzt die beste Gelegenheit“, so der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Peter Feige, in der jüngsten Sitzung der Sozialdemokraten. Klares Ziel: Mehr integrative und mehr innovative Modelle im Landkreis.
Göppingen. Der Nürtinger SPD-Bundestagsabgeordnete Rainer Arnold, Mitglied im Verteidigungsausschuss des Bundestages, referiert am 26. Februar um 19.30 Uhr in der Frisch-Auf-Gaststätte in Göppingen zum Thema: "Die Bundeswehr in Afghanistan - Krieg oder Frieden schaffend? Bleiben oder gehen?"
Es ist eine Dimension, die ihresgleichen sucht: Der Landkreis will in den kommenden fünf Jahren 62 Millionen Euro in seine Kliniken investieren. Woher das Geld kommen soll, ist unklar. Die SPD ist entsetzt.
HELGE THIELE, Neue Württembergische Zeitung
Kreis Göppingen. "Ohne die notwendigen Investitionen werden die Kliniken des Landkreises im Wettbewerb nicht mehr bestehen können." Die Feststellung auf Seite 20 des Strategiepapiers zur Konsolidierung der Göppinger Klinik am Eichert und der Geislinger Helfenstein-Klinik birgt jede Menge Zündstoff - finanziell wie politisch. Denn "die notwendigen Investitionen" betragen nach Ansicht der Geschäftsführung der Kliniken gGmbH in den nächsten fünf Jahren 62 Millionen Euro, rund 37 Millionen davon soll der Landkreis tragen.
Neue Württembergische Zeitung
Göppingen. Beim Thema Katzenhaus fürs Göppinger Tierheim setzt der SPD-Landtagsabgeordnete Peter Hofelich auf den gestrigen Ministerbesuch aus Stuttgart. Hofelich hofft, dass durch die Stippvisite von Peter Hauk, Minister für Ernährung und ländlichen Raum, die endgültige Entscheidung zum Bau des dringend benötigten neuen Katzenhauses fällt.
Geislinger Zeitung
Kreis Göppingen. Angesichts der deutlichen Zunahme der Arbeitslosigkeit im Kreis Göppingen auf nunmehr 6,3 Prozent sieht der SPD-Landtagsabgeordnete Peter Hofelich "Handlungsbedarf für alle in Politik und Wirtschaft Verantwortlichen". Die Diagnose werde immer offenkundiger: Baden-Württemberg werde innerhalb Deutschlands wegen seiner starken Industrie und seiner internationalen Verflechtungen zum Risikoland in Deutschland. Und der Kreis Göppingen werde wegen seiner eher traditionellen industriellen Basis und seinem beträchtlichen Anteil an An- und Ungelernten zu einem besonderen Sorgenkind im Ländle.
Nach der seiner Meinung nach deutlichen Zunahme der Arbeitslosigkeit im Kreis Göppingen sieht MdL Peter Hofelich (SPD) Handlungsbedarf.
Neue Württembergische Zeitung
Kreis Göppingen. Angesichts der deutlichen Zunahme der Arbeitslosigkeit im Kreis Göppingen auf nunmehr 6,3 Prozent sieht der SPD-Landtagsabgeordnete Peter Hofelich "Handlungsbedarf für alle in Politik und Wirtschaft Verantwortlichen".
HELGE THIELE, Neue Württembergische Zeitung
Der Landkreis steht mit seinen Kliniken vor einer gigantischen Herausforderung: Nur wenn es gelingt, die Göppinger Klinik am Eichert und die Helfenstein-Klinik in Geislingen in den kommenden Jahren wirtschaftlich sinnvoll zu modernisieren, werden die Einrichtungen eine Chance haben, sich im immer härter werdenden Wettbewerb der Krankenhäuser in der Region langfristig zu behaupten. Doch dazu ist viel, sehr viel Geld notwendig. 62 Millionen Euro sollen in den nächsten fünf Jahren investiert werden, 37 Millionen davon soll der Kreis übernehmen. So hat es - gegen den Willen einer sehr skeptischen SPD - die Gesellschafterversammlung der Kliniken gGmbH kürzlich beschlossen.
Es ist eine Dimension, die ihresgleichen sucht: Der Landkreis will in den kommenden fünf Jahren 62 Millionen Euro in seine Kliniken investieren. Woher das Geld kommen soll, ist unklar. Die SPD ist entsetzt.
HELGE THIELE, Geislinger Zeitung
Kreis Göppingen. "Ohne die notwendigen Investitionen werden die Kliniken des Landkreises im Wettbewerb nicht mehr bestehen können." Die Feststellung auf Seite 20 des Strategiepapiers zur Konsolidierung der Göppinger Klinik am Eichert und der Geislinger Helfenstein Klinik birgt jede Menge Zündstoff - finanziell wie politisch. Denn "die notwendigen Investitionen" betragen nach Ansicht der Geschäftsführung der Kliniken gGmbH in den nächsten fünf Jahren 62 Millionen Euro, rund 37 Millionen davon soll der Landkreis tragen.
Geislinger Zeitung
Kreis Göppingen. Eine Verbesserung der Bedingungen für das Kurzarbeitergeld ist nach Auffassung der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen der SPD (AfA) im Landkreis Göppingen dringend notwendig.
Dies brachte der Kreisvorstand bei seiner Sitzung am Mittwochabend in Eislingen zum Ausdruck. Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen fordert, dass die maximale Bezugsdauer für das Kurzarbeitergeld auf 36 Monate angehoben wird. "Ansonsten droht eine massive Entlassungswelle. Das wäre eine Katastrophe für den Wirtschaftsstandort Stauferkreis", erklärte der Kreisvorsitzende Klaus-Peter Grüner. Noch immer sei ein Ende der Krise nicht in Sicht.
Geislinger Zeitung
Kreis Göppingen. Die SPD-Vertreter im Göppinger Kreistag fordern ein konsequentes Umdenken in der Umweltpolitik auf allen Entscheidungsebenen. Der Stauferkreis soll sich zum klimafreundlichsten in der Region entwickeln. Hierbei kommt einem integrierten Verkehrssystem, das Rad, Bus, Schiene und Straße intelligent vernetzt, eine zentrale Rolle zu, heißt es in einer Pressemitteilung der Partei.
Kreis Göppingen. Städte und Gemeinden im Landkreis Göppingen würden unter der Steuerpolitik der CDU/FDP-Bundesregierung leiden, kritisiert der SPD-Landtagsabgeordnete Peter Hofelich aus Salach. "Steuersenkungen auf Pump für wenige und Steuermindereinnahmen zulasten der großen Masse der Bürger in den Kommunen passen nicht zusammen." Die kommunale Basis im Landkreis müsse sich gegen die Berliner Steuerpolitik wehren, fordert Hofelich.
Er ist ein Kronjurist in der SPD. Dieter Spöri, gratulierte als Überraschungsgast Frieder Birzele zum 70. Geburtstag - beim SPD-Empfang im Alten E-Werk.
HANS STEINHERR, Neue Württembergische Zeitung
Göppingen. "Einer den wir noch eine Weile brauchen werden und dem ich deshalb viel Kraft und Gesundheit wünsche", betonte der SPD-Kreisvorsitzende Sascha Binder. Er meinte den früheren Innenminister und Göppinger SPD-Landtagsabgeordneten Frieder Birzele, der gestern seinen 70. Geburtstag feierte. Exakt einen Tag nach Franz Müntefering. Der war zur Feier ins Alte E-Werk, wohin die Kreis-SPD geladen hatte, allerdings nicht erschienen.
Neue Württembergische Zeitung
"Einer, den wir noch eine Weile brauchen und dem ich deshalb viel Kraft und Gesundheit wünsche", betonte der SPD-Kreisvorsitzende Sascha Binder. Adressat war der frühere Innenminister und Göppinger SPD-Landtagsabgeordnete Frieder Birzele, der gestern seinen 70. Geburtstag feierte.
Geislinger Zeitung
Zu: Kritik an der Koalition; 5. 11. 2009
Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA) unterstützt ausdrücklich die KAB in ihrer Behauptung, dass der Koalitionsvertrag der neuen Regierung zu keiner sozialen Gerechtigkeit führen wird. Sollte es keine gesetzlichen Mindestlöhne mehr geben, werden die Billig-Jobs weiter wie Pilze aus dem Boden sprießen und die Arbeitnehmer noch stärker von staatlicher Unterstützung abhängig sein, um auch nur ansatzweise anständig leben zu können.
Von der Konjunkturbelebung und somit von der Entstehung von neuen Arbeitsplätzen, wie von der Jungen Union prognostiziert, werden nur Arbeitgeber profitieren, die sich an keine tarifvertraglichen Regelungen halten und Stundenlöhne von drei bis sechs Euro als völlig ausreichend betrachten.
Neue Württembergische Zeitung
Region Stuttgart. Von Resignation nach dem enttäuschenden Wahlergebnis ist bei der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA) der Region Stuttgart keine Spur. "Wir begreifen die Oppositionsrolle im Bundestag auch als eine große Chance, unsere Vorstellungen und Zielsetzungen wieder besser nachvollziehbar zu machen", erklärte der Vorsitzende der SPD-Gruppierung, Helmut Roth (Böblingen) im Vorfeld der Mitgliederversammlung der Organisation am Dienstag in Leonberg.
Die SPD befinde sich im Aufbruch, heißt es in der Einladung, in der ein gleichlautendes Referat der Kandidatin für den Landesvorsitz, Hilde Matheis, Ulm, angekündigt wird. Zu der Veranstaltung sind die Delegierten der Kreisverbände aus der Region Stuttgart eingeladen. Beginn 20.30 Uhr im Restaurant Ambiente, Stadthalle Leonberg.
Der SPD-Abgeordnete: Firmen beiseite stehen
Geislinger Zeitung
Kreis Göppingen. "Bei uns im Filstal haben wir einen Brennpunkt im Ringen um die industrielle Substanz des Landes", sagt der Göppinger SPD-Landtagsabgeordnete Peter Hofelich: Firmen schließen, stehen vor Entlassungen und kämpfen um soziale Lösungen in der Krise.
Das Land, so fordert Hofelich, müsse mit einer Mittelstandsanleihe und mit Regionalfonds einen stärkeren Beitrag leisten, um den Firmen angesichts Eigenkapitalverzehr und Kreditklemme beiseitezustehen: "Was jetzt an Industriearbeitsplätzen weg bricht, wird nicht mehr rückholbar sein."
Der SPD-Abgeordnete: Firmen beiseite stehen
Peter Hofelich (SPD) plädiert für Regionalfonds und Mittelstandsanleihe. Jetzt müsse um die Zukunft der Industrie im Filstal gekämpft werden.
Neue Württembergische Zeitung
Kreis Göppingen. "Bei uns im Filstal haben wir einen Brennpunkt im Ringen um die industrielle Substanz des Landes", sagt der SPD-Landtagsabgeordnete Peter Hofelich: Firmen schließen, stehen vor Entlassungen und kämpfen um soziale Lösungen in der Krise.
Das Land, so fordert Hofelich, müsse mit einer Mittelstandanleihe und mit Regionalfonds einen stärkeren Beitrag leisten, um den Firmen angesichts Eigenkapitalverzehr und Kreditklemme beiseite zu stehen: "Was jetzt an Industriearbeitsplätzen weg bricht, wird nicht mehr rückholbar sein."
Nur Arbeitnehmer müssen für Pflege zahlen
Geislinger Zeitung
Kreis Göppingen. Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) im Kreis Göppingen übt Kritik an der Ankündigung der künftigen Regierungskoalition, die Beiträge zur Pflegeversicherung zu erhöhen. Die Versicherten sollen demnach verpflichtet werden, monatlich einige Euro in eine privat finanzierte Zusatzversicherung zu zahlen. "Damit wird die paritätische Finanzierung der Pflegeversicherung aufgegeben. Die Arbeitgeber sind am Aufbau des Kapitalstocks nicht beteiligt, nur die Arbeitnehmer werden zur Kasse gebeten", erklärt die ASF-Kreisvorsitzende Dr. Heide Kottmann.
Sorge bereitet den SPD-Frauen auch die Krankenversicherung. Es laufe alles auf eine Kopfpauschale hinaus, bei der jeder Versicherte unabhängig vom Einkommen den gleichen Beitrag zahlt. Der soziale Ausgleich soll über Steuermittel erfolgen. Das könne aber nur über Steuererhöhungen finanziert werden.
Sozialdemokratinnen: Nur Arbeitnehmer werden für Pflege zur Kasse gebeten
Neue Württembergische Zeitung
Kreis Göppingen. Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) im Kreis Göppingen übt Kritik an der Ankündigung der künftigen Regierungskoalition, die Beiträge zur Pflegeversicherung zu erhöhen. Die Versicherten sollen demnach verpflichtet werden, monatlich einige Euro in eine privat finanzierte Zusatzversicherung zu zahlen. "Damit wird die paritätische Finanzierung der Pflegeversicherung aufgegeben. Die Arbeitgeber sind am Aufbau des Kapitalstocks nicht beteiligt, nur die Arbeitnehmer werden zur Kasse gebeten", erklärt die ASF-Kreisvorsitzende Dr. Heide Kottmann.
Neue Württembergische Zeitung
Kreis Göppingen. Die CDU-FDP-Landesregierung setzt ihre Ankündigung um, den so genannten "Leer-tagezuschuss" für Jugendwohnheime ab dem jetzt begonnenen Schuljahr 2009/2010 von sechs Euro auf drei Euro pro Tag und Schüler zu halbieren. Der SPD-Landtagsabgeordnete Peter Hofelich forderte mit seiner Fraktion die sofortige Rücknahme dieser Verwaltungsvorschrift. Betroffene Einrichtungen wie das Wohnheim der St. Stephanus-Stiftung im Kreis Göppingen seien von der Landesregierung noch nicht einmal ansatzweise über die erneuten Kürzungen informiert worden, obwohl diese neue Regelung bereits seit letzter Woche gelte. Damit wende sich Kultusminister Rau schon wieder gegen die Jugendwohnheime, kritisierte Hofelich. "Die Landesregierung will erneut auf Kosten der Ausbildung sparen. Dass dies schon zum wiederholten Mal in einer Nacht- und Nebel-Aktion" geschieht, ist ein Unding."
Neue Württembergische Zeitung
Kreis Göppingen. Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) im Kreis Göppingen zeigt sich bestürzt über die neu entflammte Kernenergiedebatte. "Wir wollen keine strahlende Zukunft für uns und unsere Kinder - wir fordern die konsequente Umsetzung des Atomausstiegs", betont die ASF-Kreisvorsitzende Dr. Heide Kottmann und verweist auf Statistiken, die zeigen, dass die Krebsrate bei Kindern im Umkreis von fünf Kilometern um ein Kernkraftwerk deutlich erhöht ist. "Die Atomlobby bestreitet jeglichen Zusammenhang zwischen Krebsrate und Kraftwerk, es gibt aber auch keinen Beweis, dass dem nicht so ist", so Heide Kottmann weiter. Der angeblich "billige" Strom aus Kernkraftwerken verursache Milliardenkosten, erfordere langwierige Genehmigungen und rufe öffentlichen Widerstand hervor.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
am vergangenen Sonntag haben Sie entschieden, wer Sie in den kommenden vier Jahren im Deutschen Bundestags vertreten soll. Gerne wäre ich Ihr Abgeordneter gewesen.
Das Ergebnis vom Sonntag zeigt aber leider, dass wir SozialdemokratInnen vor Ort durch unser Engagement für eine solidarische Gesellschaft nur begrenzt gegen die "politische Großwetterlage" ankämpfen können.
Für Ihre Unterstützung im Wahlkampf und Ihr Vertrauen bei der Bundestagswahl möchte ich mich auf diesem Wege ganz herzlich bedanken. Unzählige Gespräche mit Ihnen während des Wahlkampfes aber auch schon davor haben mir gezeigt, dass es sich lohnt für soziale Gerechtigkeit zu streiten. Das werde ich in Zukunft als Kreisvorsitzender meiner Partei und als Kreisrat auch weiterhin tun.
Für Ihre Anliegen werde ich dabei immer ein offenes Ohr haben.

Ihr Sascha Binder
Weggefährten sagen Ex-Minister im Alten E-Werk Lebewohl
Neue Württembergische Zeitung
Kreis Göppingen. Sieben Jahre lang konnte der Sozialdemokrat Walter Riester als Wahlkreisabgeordneter in Göppingen die Geschicke des Landkreises mitgestalten. Bei der Bundestagswahl am 27. September tritt der 65-Jährige nicht wieder an. Aus Anlass seines Ausscheidens aus dem Parlament veranstaltet der SPD-Kreisverband am Sonntag, 11. Oktober, ein Abschiedsfest für den ehemaligen Bundesarbeitsminister, der mit der nach ihm benannten "Riester-Rente" eine Reform durchgesetzt hat, die weltweit für Aufsehen sorgt und das deutschen Rentensystem nachhaltig verändert hat. Nach dem offiziellen Teil des Abschiedsfestes schließt sich ein Empfang an.
Schmucker Wahlkampf
TIM ZAJONTZ, Neue Württembergische Zeitung
Spätestens mit Ende der Sommerferien hat die heiße Phase des Bundestagswahlkampfes nun doch noch begonnen: Eine Podiumsdiskussion jagt die andere, in den Fußgängerzonen wimmelt es von Parteianhängern an Infoständen, und die Terminkalender der Kandidaten sind zum Bersten voll. Dass die Wahlkämpfer aber den Spaß an der Arbeit nicht verloren haben, beweist ein Schnappschuss aus dem Oberen Filstal. In Bad Ditzenbach blickt der farbenfroh geschmückte SPD-Kandidat Sascha Binder auf die Passanten herab - mit einer blühenden Kopfbedeckung. Auf das politische Kunstwerk wurde bei einem Besuch im "Täle" nun auch ein Künstler aus Pfullingen aufmerksam. Er veröffentlichte den blumigen Blickfang sogleich in seinem Künstlerblog unter http://blog.kulturprodakschn.de . Von wegen langweiliger Wahlkampf: Jetzt wirds offenbar richtig bunt.
Neue Württembergische Zeitung
Kreis Göppingen. Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) im Kreis Göppingen diskutierte die Ergebnisse der jüngsten OECD-Studie. Darin belegt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, dass Deutschland zu wenig Geld für Bildung ausgibt. Nur 4,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts fließen in Bildung, der internationale Durchschnitt liegt dagegen bei 6,1 Prozent.
SPD-Ortsverein Geislingen ehrt verdiente, langjährige Mitglieder
Geislinger Zeitung
Geislingen. Langjährige, verdiente Mitglieder des SPD-Ortsvereins Geislingen wurden am Samstag im Café Wunderbar vom Kreisvorsitzenden und Bundestagskandidaten Sascha Binder geehrt. In festlichem Rahmen hob der Ortsvereinsvorsitzende Ludwig Duschek die Treue der Jubilare zur SPD hervor. Er ging auf die bewegten Jahrzehnte der Partei ein. Das Parteileben hänge davon ab, inwieweit die Mitglieder bereit seien, sich an Diskussionsprozessen zu beteiligen, ihre Ansichten nach innen und außen zu vertreten, auf gesellschaftlichen Wandel zu reagieren und ihn mitzugestalten.
HELGE THIELE, Neue Württembergische Zeitung
Der souveräne Auftritt von SPD-Chef Franz Müntefering in Uhingen wenige Stunden nach seiner Notlandung in Stuttgart täuscht ein wenig darüber hinweg, dass sich die Prioritäten gestern zumindest für einige Momente verschoben haben. Fernsehkameras verfolgten Müntefering auf seinem Weg ins Uditorium und nach der Veranstaltung zurück ins Freie. Die Politik stand bei den Interviews hinten an, der SPD-Chef beantwortete geduldig die Fragen zu seiner Bruchlandung. Müntefering, der eben noch über Bildung und Arbeitsplätze gesprochen hatte, nahm die Gelegenheit wahr, dem Flugkapitän und der gesamten Besatzung der Unglücksmaschine für die Lebensrettung der Passagiere zu danken. Das macht sich gut im Wahlkampf, mag man im ersten Augenblick denken - spürt aber sofort: Müntefering ist anders. Er meint es ernst, wenn er von der Nachdenklichkeit erzählt, die ihn vor der gefährlichen Landung auf dem Schaumteppich befallen hat. Wenn er fast verlegen reagiert, als er gefragt wird, wie es ihm gelungen sei, sich sofort wieder auf den Wahlkampf zu konzentrieren.
SPD-Chef Franz Müntefering: Gut gelaunt auf Wahlkampftour in Uhingen
Die Bruchlandung in Stuttgart war dem SPD-Chef nicht anzumerken: Gut gelaunt und sehr souverän sprach Franz Müntefering gestern in Uhingen über Bildung, Sicherheit von Jobs und Demokratie als hohes Gut.
SUSANN SCHÖNFELDER, Neue Württembergische Zeitung
"Sommergespräch" des SPD-Landtagsabgeordneten mit dem Vorsitzenden der Göppinger Arbeiterwohlfahrt
Neue Württembergische Zeitung
Kreis Göppingen. "Ich bin begeistert, dass es die AWO mit ihrer Jugendfreizeit auch diesen Sommer wieder geschafft hat, viele Jugendliche anzuziehen und mit einem fortschrittlichen Betreuungskonzept zu überzeugen." Diese positive Bilanz zog der Göppinger SPD-Landtagsabgeordnete Peter Hofelich nach einem Besuch der AWO-Freizeit in Jebenhausen in seiner Reihe "Sommergespräche".
Lob von Steinmeier
Neue Württembergische Zeitung
Die SPD kann bei Kommunalwahlen eindrucksvoll gewinnen. Das zeigen die zahlreichen "Stimmenkönige" aus ihren Reihen. Mit Dr. Emil Frick Göppingen), Joachim Heim (Birenbach), Peter Hofelich (Salach), Peter Ritz (Eislingen) und Jürgen Lämmle (Kreistagswahlkreis Göppingen) sind es im Kreis Göppingen immerhin fünf, welche die höchste Stimmenzahl aller Kandidierenden in ihrer Kommune errungen haben. Der Beginn der heißen Wahlkampfphase zur Bundestagswahl am vergangenen Dienstag auf dem Karlsruher Marktplatz bot nun Gelegenheit zu einer kleinen Ehrung. Kanzlerkandidat und Außenminister Frank Walter Steinmeier ließ es sich nicht nehmen, nach der stimmungsvollen Kundgebung bei einem Empfang für die Stimmenkönige seine Referenz zu machen. Mitten drin im Trubel pflichtete der Gammelshäuser Hans Hohlbauch, Stimmenstärkster auf seiner Liste, dem stellvertretenden SPD-Landesvorsitzenden Peter Hofelich bei: "Nur mit einer starken und bürgernahen Kommunalpolitik schaffen wir das Vertrauen der Bürger für Erfolge in Bund und Land."
SPD-Landtagsabgeordneter Peter Hofelich im Gespräch mit dem DGB-Vorsitzenden der Region, Wolfgang Brach
Geislinger Zeitung
Kreis Göppingen. "Der S-Bahn-Anbindung im Kreis kommt Signalfunktion zu." Das betont der SPD-Landtagsabgeordnete Peter Hofelich. "Vor allem muss es um die Erneuerung der industriellen Substanz des Filstals gehen", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung des Vorsitzenden des DGB in der Region, Wolfgang Brach und Peter Hofelich. Der Parlamentarier sieht eine kontinuierliche und offene Kommunikation zu den Gewerkschaften als eine seiner wichtigsten Aufgaben an. Der Diskussion des nun vorliegenden Entwicklungsgutachtens für den Landkreis Göppingen sehen beide nun mit Erwartungen entgegen. Sie bedauern allerdings, dass Wolfgang Brach für den DGB an der Ausarbeitung des Gutachtens nicht beteiligt war.
Sascha Binder zu Gast bei der Seniorengruppe der Geislinger IG-Metall - Rege Diskussion
ANNI SCHWEIZER, Geislinger Zeitung
Geislingen. Dass die SPD viel tun muss, um ihre Glaubwürdigkeit zu beweisen, erklärten jetzt die Senioren der Geislinger IG-Metall, zu denen der SPD-Bundestagskandidat und Kreisvorsitzende seiner Partei, Sascha Binder, ins Glück-Auf-Sportheim gekommen war. Sein Thema "Die Volkspartei SPD" führte zu einer angeregten Diskussion.
SPD-Experten diskutierten in Göppingen
Geislinger Zeitung
Kreis Göppingen "Handeln in der Krise" - unter diesem Motto stand eine SPD-Konferenz gestern am späten Nachmittag in der Göppinger Stadthalle. Gast dabei war Bundesarbeitsminister Olaf Scholz, der zu dem Thema ein Referat hielt. Nach wie vor bestimmt das Handeln in der Wirtschaftskrise den Wahlkampf der SPD im Kreis Göppingen. Bei der Konferenz wollten die Sozialdemokraten gemeinsam mit Betriebs- und Personalräten sowie Gewerkschaftern aus ganz Baden-Württemberg über politische Weichenstellungen in der Wirtschaftskrise diskutieren. Neben Olaf Scholz waren auch der Bezirksleiter der IG Metall Baden-Württemberg, Jörg Hofmann sowie die Landesvorsitzende Ute Vogt und der Generalsekretär der Genossen, Peter Friedrich an der Konferenz beteiligt, bei der Strategien zur Überwindung der Krise diskutiert wurden.
Die engagierte Göppinger SPD-Stadträtin starb im Alter von 52 Jahren
Die SPD-Stadträtin und ehemalige Fraktionschefin Antje Grebner ist am Montag im Alter von 52 Jahren nach schwerer Krankheit gestorben. Die Trauer unter Parteifreunden und politischen Weggefährten ist groß.
JOA SCHMID, Neue Württembergische Zeitung
Konferenz in der Stadthalle mit Arbeitsminister Olaf Scholz
Neue Württembergische Zeitung
Göppingen. Bei der öffentlichen SPD-Konferenz "Handeln in der Krise" an diesem Donnerstag um 16 Uhr im Märklinsaal der Stadthalle, zu der der SPD-Bundestagskandidat Sascha Binder eingeladen hat, wollen die Sozialdemokraten gemeinsam mit Betriebs- und Personalräten sowie Gewerkschaftern über politische Weichenstellungen in der Wirtschaftskrise diskutieren. Prominenter Gast der Konferenz ist Bundesarbeitsminister Olaf Scholz. Mit dabei sind auch die SPD-Landesvorsitzende Ute Vogt, der SPD-Fraktionsvorsitzende Claus Schmiedel und Generalsekretär Peter Friedrich sowie der Bezirksleiter der IG Metall Baden-Württemberg, Jörg Hofmann.
Der SPD-Bundestagskandidat Sascha Binder kommt am Mittwoch, 23. September 2009, nach Ebersbach. Binder, der auch Mitglied des Göppinger Kreistages ist, besucht verschiedene Einrichtungen am Ort.
Ab 19.30 Uhr können Sie im Gasthaus „Hecht“ dann mit Sascha Binder ins Gespräch kommen. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Weitere Termine von Sascha Binder finden Sie HIER.
Der SPD-Bundestagskandidat Sascha Binder kommt am Donnerstag, 3. September 2009, nach Eislingen. Vormittags besucht Binder, der auch Mitglied des Göppinger Kreistages ist, verschiedene Einrichtungen am Ort.
Um 20 Uhr findet im „Grünen Baum“ (Hauptstraße 27) dann der „Rote Treff“ mit Sascha Binder statt. Interessierte sind herzlich eingeladen, mit Binder ins Gespräch zu kommen.
Weitere Termine von Sascha Binder finden Sie HIER.
Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) auf Wahlkampftour in Göppingen
Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) hat gestern in Göppingen von der "bisher größten Krise der Bundesrepublik" gesprochen. Der Hanseate war Gast des SPD-Bundestagskandidaten Sascha Binder.
KARL-HEINZ STROHMAIER, Geislinger Zeitung
Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) auf Wahlkampftour in Göppingen
Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) hat gestern in Göppingen von der "bisher größten Krise der Bundesrepublik" gesprochen. Der Hanseate war Gast des SPD-Bundestagskandidaten Sascha Binder.
KARL-HEINZ STROHMAIER, Neue Württembergische Zeitung
Geislinger Zeitung
Kreis Göppingen. Um die Verkehrsinfrastruktur ging es bei einem Besuch der SPD-Bundestagsabgeordneten Rita Schwarzelühr-Sutter im Kreis Göppingen. Der hiesige SPD-Bundestagskandidat und -Kreisvorsitzende Sascha Binder hatte dazu auch die Bürgerinitiative B 10-neu eingeladen. Deren Vorsitzender Hans-Peter Maichle mahnte, dass der Ausbau der B 10 nicht in Süßen enden dürfe. Schwarzelühr-Sutter erklärte, man sei gewillt, dieses Projekt nun auch zu Ende zu führen. Ziel sei es, den letzten Streckenabschnitt schnellstmöglich zu bauen.
TIM ZAJONTZ, Neue Württembergische Zeitung
Kreis Göppingen Um die Verkehrsinfrastruktur ging es bei einem Besuch der SPD-Bundestagsabgeordneten Rita Schwarzelühr-Sutter im Kreis Göppingen. Der hiesige SPD-Bundestagskandidat und -Kreisvorsitzende Sascha Binder hatte dazu auch die Bürgerinitiative B 10-neu eingeladen. Deren Vorsitzender Hans-Peter Maichle mahnte, dass der Ausbau der B 10 nicht in Süßen enden dürfe. Schwarzelühr-Sutter erklärte, man sei gewillt, dieses Projekt nun auch zu Ende zu führen. Ziel sei es, den letzten Streckenabschnitt schnellstmöglich zu bauen.
Auf Einladung des SPD-Bundestagskandidaten Sascha Binder hat sich die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, Karin Roth, vor Ort in Kuchen über die geplante Trassenführung informiert und mit Bürgermeister Bernd Rößner, Vertretern der Bürgerinitiative B 10 neu und rund 25 Bürgern diskutiert.
Auf Einladung des Bundeskandidaten der SPD im Wahlkreis Göppingen, Sascha Binder, kommt Finanzminister Peer Steinbrück am Donnerstag, 27. August 2009, um 10.00 Uhr nach Göppingen. Gemeinsam mit Vertretern von Banken und Unternehmen wollen die SPD-Politiker über den so genannten „Banken-Rettungsschirm“ und die Folgen der Finanzkrise diskutieren.
Der SPD-Bundestagskandidat Sascha Binder freut sich, dass der Bundesfinanzminister seiner Einladung nach Göppingen gefolgt ist und mit Vertretern von Banken und Unternehmen die aktuelle Banken- und Wirtschaftskrise diskutieren wird. „Peer Steinbrück hat durch sein rasches und konsequentes Handeln bewiesen, dass die Bundesrepublik Deutschland auch in einer globalen Wirtschaftskrise handlungsfähig bleiben kann.“, so der SPD-Kandidat.
Neue Württembergische Zeitung
Kuchen. Um den B 10-Weiterbau über Geislingen hinaus geht es am Montag, 24. August, in Kuchen. SPD-Bundestagskandidat Sascha Binder, so die Pressemitteilung des SPD-Kreisverbands, möchte sich bei einem Treffen mit der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, Karin Roth, im Interesse der Filstalgemeinden ab Eislingen für eine rasche Fortsetzung der Baumaßnahmen einsetzen. Gegenstand des Gesprächs soll auch eine umweltgerechte Trassenführung ab Süßen sein. Auf einem Rundgang wollen Karin Roth und Sascha Binder die geplante Streckenführung besichtigen. Das anschließende Gespräch findet im Kuchener Rathaus statt. Treffpunkt für die Begehung ist um 16 Uhr vor dem Kuchener Rathaus.
Ortsverein besteht seit 1869 - Feier im Alten E-Werk
Neue Württembergische Zeitung
Göppingen. Anlässlich des 140-jährigen Bestehens des Göppinger Ortsvereins der SPD veranstaltet dieser am Sonntag, 6. September, von 10.45 bis 13 Uhr eine "festliche Geburtstagsfeier" im Alten E-Werk, Mörikestraße 18.
Geislinger Zeitung
Die Arbeitsgemeinschaft der Jusos Geislingen wird ausgezeichnet. Anlässlich des Kommunal- und Europawahlkampfes hatte der Bundesvorstand der Jusos die kreativsten und besten Werbemittel gesucht. Dabei wurden nun auch die Geislinger Jungpolitiker ausgezeichnet. Für ihre moderne Kampagne im Internet warb der Parteinachwuchs mit einem "Online-Plakat", das in sozialen Netzwerken verschickt und an Freunde weitergegeben werden konnte und nun mit dem dritten Platz auf Bundesebene ausgezeichnet wurde.
Neue Württembergische Zeitung
Kreis Göppingen. Die SPD will "Motor einer zukunftsoffenen Kreispolitik sein." Das betonte Kreisrat Peter Feige aus Eschenbach, der ohne Gegenstimme als Chef der Kreistagsfraktionwiedergewählt wurde. Höhere Wirtschaftskraft, besserer öffentlicher Nahverkehr und eine zeitgemäße soziale Infrastruktur - das sind nach Feiges Worten die herausragenden Zukunftsthemen. "Wir Sozialdemokraten sehen uns gestärkt, dafür jetzt konkrete Zeichen zu setzen", sagte Feige bei der konstituierenden Sitzung der neuen Fraktion. Mit zwölf Mandaten sei die SPD bei der Kreistagswahl "deutlich unter den eigenen Möglichkeiten geblieben", meinte Feige. "Der politische Wind einer verkorksten Europawahl blies uns entgegen. In den ländlichen Teilen des Landkreises war die Präsenz zudem zu schwach", analysierte Feige.
Neue Württembergische Zeitung
Kreis Göppingen. Der SPD-Landtagsabgeordnete Peter Hofelich will in Sachen Breitband-Infrastruktur weiter aktiv bleiben. Mehrere Bürger hätten sich aufgrund seiner Initiative auf Landesebene an ihn gewandt und ihn um Unterstützung gebeten, teilt der Abgeordnete mit. Er habe die geschilderten Probleme in einem Schreiben an den Göppinger Oberbürgermeister Guido Till aufgegriffen. Peter Hofelich schildert die aktuelle Entwicklung so: Experten schätzen, dass das globale Datenaufkommen bis 2015 in Festnetzen 30 Mal und in Mobilfunknetzen 300 Mal so hoch sein wird wie heute. Breitband-Infrastruktur werde so wichtig werden wie ein Wasser- oder Elektroanschluss. "Der momentane Handlungsdruck besteht darin, dass Familien verstärkt Breitband-Infrastruktur nachfragen. Die Wirtschaft fordert dies ein. Im Standortwettbewerb wird dies ein wichtiger Faktor werden", so Peter Hofelich.
Peter Feige bleibt SPD-Fraktionsvorsitzender
Geislinger Zeitung
Kreis Göppingen. "Höhere Wirtschaftskraft, besserer öffentlicher Nahverkehr und eine zeitgemäße soziale Infrastruktur sind die herausragenden Zukunftsthemen unseres Landkreises. Wir Sozialdemokraten sehen uns gestärkt, dafür jetzt konkrete Zeichen zu setzen", sagte Peter Feige, der wiedergewählte Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion bei deren konstituierenden Sitzung.
Gedenken an Christoph Blumhardt: Vorbild und Bedeutung für Bad Boll
Die Kirche verstieß ihn, die SPD verehrte ihn: Der Pfarrer und Kurhausbesitzer Christoph Blumhardt war zu Lebzeiten umstritten. Sein 90. Todestag rückt ihn wieder in Erinnerung. Wie sieht man ihn heute?
JÜRGEN SCHÄFER, Neue Württembergische Zeitung