SPD Ebersbach

 

Wasser als öffentliches Gut muss erhalten bleiben.

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Am 28. Juli haben die Vereinten Nationen einstimmig beschlossen, das der Zugang zu sauberem Trinkwasser fortan als Menschenrecht gelten soll. Ein jeder weiß wie wichtig dieses Gut ist. Man benutzt es täglich zum Waschen, Kochen und Trinken. Kein Mensch kann ohne Trinkwasser überleben. Damit ein jeder Mensch in Deutschland Zugang zu kostengünstigem, sauberen Trinkwasser gelangen kann, ist die Wasserversorgung in Deutschland in öffentlicher Hand.

Umso mehr erstaunen die jüngsten Pläne der EU Kommission die vorsehen, das die Wasserversorgung in Zukunft, ebenso wie Bauprojekte, europaweit ausgeschrieben werden müssen. Diese Pläne haben zur Folge, das die Kommunen gezwungen werden, die Wasserversorgung an den günstigsten Anbieter, nicht wie bisher an ihre Stadtwerke, zu vergeben. Wasser wird dann von europaweit agierenden Großkonzernen angeboten, dessen einzige Maxim es sein wird möglichst viel Profit aus diesen Konzessionen zu ziehen – mit verheerenden Konsequenzen für die Qualität des Wassers.
Die beiden SPD-Abgeordneten des EU Parlaments aus Baden-Württemberg Evelyne Gebhardt und Peter Simonhaben sich, wie auch die Bundes- und Landes-SPD gegen diese Vorgänge gestellt. Wasser ist ein Menschenrecht und darf nicht unter die Gesetze des Marktes fallen. Sie alle haben dazu aufgerufen die Initiative right2water (Recht auf Wasser) zu unterstützen, die bislang mehr als 1 Million Unterschriften gegen diese Initiative gesammelt haben. Wenn sie ebenfalls diese Bürgerinitiative unterstützen wollen, können sie sich auf der Seite www.right2water.eu/de informieren und die Petition unterzeichnen.

 

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Der Wechsel ist angekommen.