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VVS-Ticket überholt die S-Bahn

Veröffentlicht in Kreistagsfraktion

STUTTGARTER ZEITUNG | EBERHARD WEIN | 01.01.2012

Göppingen - Ein Jahr nach seiner Gründung steuert der Filsland-Mobilitätsverbund schon wieder seinem Ende entgegen. Der Göppinger Kreistag hat beschlossen, die Teilintegration des Verbundgebiets, das den ganzen Kreis umfasst, in den Verkehrsverbund Stuttgart (VVS) zum 1. Januar 2014 anzustreben. Das bedeutet, dass dann für alle Fahrten, die vom Kreis aus per Zug in den Stuttgarter Raum führen, VVS-Tickets gelöst werden müssen. Das Gleiche gilt in der Gegenrichtung. Ausgenommen sind nur Fernverkehrsverbindungen. Auch bei Fahrten innerhalb des Kreises ändert sich nichts.

Schritt in die Region

Diese Teilintegration des Filslandverbunds, der erst im vergangenen Januar als letzter Verkehrsverbund in Baden-Württemberg an den Start gegangen ist, hat nicht zuletzt einen hohen symbolischen Wert. „Die Region Stuttgart ist dort, wo das VVS-Ticket gilt“, stellte die Grünen-Sprecherin Dorothee Kraus-Prause fest. Dass der Kreis Göppingen nicht dazu gehört, erschwerte bisher seine Außendarstellung. Politisch war er von Anfang an ein Teil der Region Stuttgart, beim Verbund blieb er als einziger abseits. Darüber hinaus gilt die Teilintegration als nötiger Schritt hin zu einem Anschluss des Kreises an das Stuttgarter S-Bahn-Netz. Auch hierfür laufen die Planungen weiter.

Eine vollständige Integration würde viele Millionen Euro kosten, die Teilintegration schlägt nun mit 1,1 Millionen Euro pro Jahr für den Kreis zu Buche. Noch seien nicht alle Einzelheiten geklärt, sagte der VVS-Chef Horst Stammler. Diese Obergrenze werde aber nicht durchbrochen. Im Gegenzug profitieren vor allem Berufspendler, die aus dem Kreis täglich in Richtung Stuttgart fahren. Sie brauchen für die gesamte Fahrt künftig nur noch eine Monatskarte und dürften gewaltig sparen. Auch Studenten, die im Kreis Göppingen wohnen oder hier studieren, können sich freuen. Für sie wird das VVS-Studiticket bereits zum Wintersemester 2013 auf den Kreis ausgeweitet.


BahnCard gilt nicht mehr

Teurer wird es für Gelegenheitsbahnfahrer, die mit der Bahncard fahren und diese künftig nicht mehr nutzen können. Für sie verteuert sich die Einzelfahrt um 30 bis 80 Prozent. Allerdings mache diese Personengruppe nur sechs Prozent der Fahrgäste im Filstal aus, sagte Stammler.

(http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.kreis-goeppingen-vvs-ticket-ueberholt-die-s-bahn.f6e72815-655c-4215-8b87-2a2aa1b6016f.html)

 

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