Nur Walter Riester kam

Veröffentlicht am 15.05.2009 in MdB und MdL

Gespräche am Rande der Demonstration von Milchbäuerinnen / Schlafen unter freiem Himmel

Großes Lob gab es für MdB Walter Riester von den Milchbäuerinnen aus dem Landkreis Göppingen, die in Berlin auf die verheerende Situation der Milcherzeuger aufmerksam gemacht haben. "Unsere Demonstration war vor dem Kanzleramt geplant, um Kanzlerin Angela Merkel auf unsere Situation aufmerksam zu machen und um ihre Patenschaft für einen 'Milch-Gipfel' zu bitten. Von dort wurde die zunächst nicht genehmigte Demonstration durch die Polizei in den Tiergarten verlegt. Wie viele andere Bäuerinnen aus der ganzen Bundesrepublik, habe ich unsere Abgeordneten aus dem Wahlkreis angerufen, nur Walter Riester ist sofort zu uns gekommen", berichtet Irene Kaisser vom Erdgrubenhof in Deggingen-Berneck.

Sehr interessiert habe der Politiker den Bäuerinnen zugehört und versprochen, ihre Sorgen in seiner Fraktion vorzutragen. "Als Politiker gehört schon dazu, dass man sich in so einer Situation den Problemen der Menschen stellt", sagt Walter Riester zu seinem Gespräch mit den Bäuerinnen. Er stellte den Kontakt zu Elvira Drobinski-Weiss (SPD) aus dem zuständigen Fachausschuss her und konnte in seinem eigenen Fachausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit einen Antrag durchsetzen, dass der Überproduktion in Deutschland insoweit Grenzen zu setzen, als alle Milchexporte in Entwicklungsländer gestoppt werden sollen.

"Ein Erlös von 23 Cent pro Liter ist einfach nicht ausreichend für die Milchproduzenten", berichtet Milchbäuerin Irene Kaisser. Sie sieht sich von Ihrem Fachverband in der schwierigen Situation der Milchbauern nicht ausreichend beraten. Sie war gemeinsam mit drei weiteren Bäuerinnen aus dem Landkreis zur Demonstration nach Berlin gefahren. Um ihr Anliegen zu unterstreichen, haben die vier Bäuerinnen aus dem Landkreis mit vielen ihrer Kolleginnen übrigens unter freiem Himmel im Tiergarten übernachtet – zelten ist in Berlin verboten. Wie in den Medien berichtet wurde, sind einige der Bäuerinnen in den Hungerstreik getreten.

 
 

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