"S-Bahn-Einstieg und VVS-Teilintegration haben hohe Priorität!"

Veröffentlicht am 04.05.2012 in Kreistagsfraktion

Landrat Wolff zu Gast bei SPD-Kreistagsfraktion

"Wir haben ein hohes Interesse daran, dass der Einstieg in die S-Bahn und die
Teilintegration in den VVS nun endlich Wirklichkeit wird", betonten LR Edgar Wolff und
SPD-Fraktionsvorsitzender Peter Feige am Ende einer offenen Aussprache, zu der die SPD-Kreistagsfraktion Landrat Wolff eingeladen hatte. Wolff verwies auf die von der Kreisverwaltung erstellte 'Roadmap'. Feige stellte seinerseits heraus, dass die SPD auf eine baldige grundsätzliche Befassung im Kreistag dränge, "damit der politische Willen für den Einstieg in unserem Landkreis sichtbar wird und wir gegenüber den Partnern
berechenbar sind". Am 11. Mai soll nun das Thema auf der Tagesordnung des Kreistages stehen.

"Im Verband Region Stuttgart hat die S-Bahn nach Göppingen oberste Priorität", berichtete Kreisrat Jürgen Lämmle, der auch Mitglied der Regionalversammlung ist. Darauf dürfe man sich aber nicht ausruhen, weil auch an anderer Stelle, z.B. im Kreis Calw oder auf den Fildern, Erweiterungswünsche stark eingebracht würden. Sowohl das leistungsfähige
Beförderungsmittel S-Bahn wie auch der integrative Beförderungstarif des VVS
dürfen im Kreis Göppingen deshalb nach Meinung der SPD nicht länger verschleppt werden. Die Kreistagsfraktion begrüßte deshalb auch, dass die IHK-Bezirkskammer Göppingen als ein in der Vergangenheit wichtiger und bewährter Partner für besseren ÖPNV auf der Schiene ein 'Hearing' zur aktuellen Lage in diesem Herbst plane. Der spätest mögliche
Termin für die VVS-Teilintegration, also den Einbezug des Schienenverkehrs im Kreis in den regionalen Verbund, ist für das Zuschuss gebende Land Baden-Württemberg der 1.1. 2014.
Landrat Wolff informierte, dass er Möglichkeiten prüfe, einzelne Elemente, wie etwa ein
Studi-Ticket, vorzuziehen. Kreisrat und MdL Peter Hofelich unterstützte dies: "Die
Bevölkerungsentwicklung zeigt, wie prekär unsere Lage ist und wie viel leider auch politisch versäumt wurde. Wir müssen für junge Familien und für neue Arbeitsplätze attraktiv sein.
Und neben günstigen Wohn- und Flächenangeboten, guter sozialer Infrastruktur, gehört eindeutig ein leistungsfähiger, vertakteter Nahverkehr dazu. Wer sich dem verweigert, der arbeitet im Kreis Göppingen gegen die Interessen der überwiegenden Mehrheit der Bürgerschaft!" Landrat Wolff machte abschließend deutlich, dasser auf Gemeinsamkeit setzt: "Wir brauchen im Kreistag einen Beschluss, den alle mittragen können".
Peter Feige machte für die SPD deutlich, dass sie das stützt, aber nun auch Entscheidungen fallen müssen, weil der Kreis keine Zeit mehr zu verlieren habe.

 
 

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